Ein Skandal – 25 Jahre nach dem Ende der DDR \\\ Repression in der DDR \\\ Versagte Entschädigung Betroffener in der Bundesrepublik

DDR-Unrecht und Entschädigung in der Bundesrepublik. Nicht-Entschädigung als Menschenrechtsverletzung

 

Vorabveröffentlichung zum 09. November 2014 / 25 Jahre nach dem Mauerfall  / Fallbeispiel Michael B. am Ende der Ausführungen

Eine Veranstaltung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur thematisiert die verweigerte Anerkennung von DDR-Folgeschäden.

Die Entschädigung von Folgeschäden der DDR-Diktatur ist bis heute unbefriedigend. Während Haftopfer wenigstens zum Teil entschädigt wurden, haben es die Betroffenen von Berufsverboten, Repression, Psychiatrisierung und anderer Verfolgung besonders schwer. Dazu trägt auch bei, dass die Verbände der Verfolgten der DDR sich nur um die Haftopfer bemühten und alle anderen ausgrenzten. So steht auch die Entschädigung von Gesundheitsfolgeschäden in diesem Kontext.

Seit Jahren wird eine Beweislastumkehr gefordert, weil Gerichte und beauftragte Gutachter im Umgang mit Betroffenen wenig Sensibilität, Kompetenz und guten Willen zeigen und darüber hinaus oft medizinische Verantwortung mit politisch gewollter Willkür verwechseln. So ist in diesem Zusammenhang auch die Qualifikation der bestellten Gutachter zu hinterfragen.

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