Zitat zum Jahreswechsel 2015/2016

Der Philosoph und Autor Rüdiger Safranski antwortet in einem Interview in der WELTWOCHE auf die Frage: „Was ist in Deutschland los?“ wie folgt:

 

„Um es knapp auszudrücken: Es herrscht in der Politik eine moralistische Infantilisierung.

(Quelle: „Die Weltwoche“ vom Mittwoch, 30. Dezember 2015)

Es lohnt sich, den gesamtem Artikel in der WELTWOCHE nachzulesen.

Ich wünsche den Lesern meines Blogs trotz aller Widrigkeiten ein friedliches und erfolgreiches Jahr 2016.

 

Information in eigener Sache: Im Jahr 2015 kamen die meisten Leser dieses Blogs aus Deutschland, Österreich und den USA.

Zitat zum Thema „Merkel regiert gegen die Bevölkerung“

Der Politikwissenschaftler Werner Patzelt in einem Interview in der Saarbrücker Zeitung

 

Nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Werner Patzelt stärkt die Ignoranz der etablierten Parteien, Probleme und Sorgen der Menschen wie in der Flüchtlingskrise aufzugreifen, Parteien wie die AfD.

Zitat:

„Die etablierten Parteien sollten endlich akzeptieren, dass eine richtige Aussage nicht dadurch falsch wird, dass sie auch von einem Falschen vorgebracht wird….“

(Quelle: Saarbrücker Zeitung, 15. Dezember 2015, 02:00 Uhr, Artikel: „Merkel regiert gegen die Bevölkerung“ / Werner Patzelt ist Professor an der TU Dresden)

 

Frohe Weihnachten // 24. Dezember 2015

Ich wünsche den Lesern meines Blogs eine besinnliche Weihnacht

 

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle einige Gedanken zum vergangenen Jahr notieren. Das überlasse ich nun denjenigen, die auch in diesem Jahr ihr politisches Amt dazu (aus)nutzen, ihre Sicht der Dinge vorzutragen. Gleichfalls werde ich mir diese „Reden“ gerade in diesen Tagen nicht antun.

Es ist geht kein gutes Jahr zu Ende und das nächste wird uns noch mehr Werte- und Kulturverlust bescheren. Die auf diesem Blog wiederholt angesprochene fehlende Streitkultur zeigt sich zunehmend auch in der Aushöhlung rechtsstaatlicher Grundsätze, die unser Land und seine Demokratie gefährden. 

Schließen möchte ich mit einer Arie aus dem Weihnachtsoratorium (Fünfter Teil / Arie, 47. / Bass)

Erleucht auch meine finstren Sinnen,
Erleucht mein Herze
Durch der Herzen klaren Schein!
Dein Wort soll mir die hellste Kerze
in allen meinen Werken sein;
Dies lässet die Seele nichts Böses beginnen.

(Weihnachtsoratorium / Johann Sebastian Bach 1685-1750)

„Dies lässet die Seele nichts Böses beginnen.“ Das Böse hat leider längst begonnen. Und das Böse geht von denen aus, die Andersdenkenden Böses unterstellen, um sie zu diskreditieren und vom eigenen Versagen als auch niederen Intentionen abzulenken. 

 

SPD-Parteitag – Der tiefe Fall einer einst stolzen Partei // Gastbeitrag von Peter Helmes

SPD-Parteitag – Der tiefe Fall einer einst stolzen Partei

 

Von Peter Helmes

Statt „Kanzlerpartei“ eher „Abkanzlerpartei“

Kritische Beobachter sind fassungslos. Diese Partei ist von Sinnen. Sie hat Sinn und Verstand verloren. Wenn es sie nicht gäbe, müßte sie nicht mehr erfunden werden. Dieser Parteitag war der Sargnagel, ein tiefer Fall! Noch tiefer kann die (einst) stolze SPD nicht fallen, sonst steht sie in direkter Nachbarschaft (der Größenordnung nach) von Linkspartei und AfD. Derweil sieht es sowieso schon danach aus, als hätten sich (zu) viele Sozialdemokraten mit der 25-Prozent-Marke arrangiert.

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Unglaubliches wird immer häufiger wahr. Das US-Magazin „Time“ ernennt die Bundeskanzlerin zur Person des Jahres 2015

Bundeskanzlerin wurde vom US-Magazin „Time“ zur Person des Jahres ernannt.

 

In der Begründung dazu heißt es u.a.: „Die Tochter eines Pfarrers setzte Barmherzigkeit wie eine Waffe ein“. „Time“ spricht von der „Kanzlerin der freien Welt“.
Als Autor diese Blogs möchte ich mir erlauben, sprachlos zu sein, und füge dem Kurzkommentar etwas zur Barmherzigkeit für politisch Verfolgte und Flüchtlinge der ehem. DDR an (siehe angefügten Link).

Meiner Meinung enthalten möchte ich mich auch zur Wahl der Ränge zwei und drei – auf Platz zwei landete IS-Chef Abu Bakr al-Baghdadi und auf Platz drei Donald Trump.

Eine Frage stellt sich noch zu Donald Trump: Auf einer Wahlkampf-Veranstaltung in South Carolina forderte er eine „komplette Schließung des Landes für Muslime“.
(Quelle: tagesschau.de, 08. Dezember 2015)

Während sich im „Europa ohne Grenzen“ unkontrolliert Menschen bewegen können und es keine Sicherung der Außengrenzen gibt, kommt von Übersee Beifall. Gleichzeitig nimmt Donald Trump für die USA in Anspruch, nicht nur die Grenzen zu kontrollieren, sondern Muslime an der Einreise hindern zu wollen.

„Honi soit qui mal y pense“ (Anm. 01). Verkehrte Welt, aber nicht mehr meine!

 

Link: Veranstaltung der CDU: „25 Jahre nach dem Mauerfall: Wie erinnern wir?“ // Beitrag vom 09. November 2014

Anm. 01: Umgangssprachliche Übersetzung: „Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.“

Zitat zum Sonntag // Otto von Bismarck // 06. Dezember 2015

Das nachfolgende Zitat kann man sehr modern interpretieren:
Als zerstörtes Vertrauen zwischen dem Souverän und der Politik.

 

„Das Vertrauen ist eine zarte Pflanze; ist es zerstört, so kommt es sobald nicht wieder.“

Quelle: Otto von Bismarck (1815-1898), eigentlich: Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen,
„Über Königtum und Priestertum“. Rede im Preußischen Herrenhaus am 10. März 1873)

 

MdB Mattfeldts Rede zur Flüchtlingspolitik und die Wutreaktion Kauders // Gastbeitrag von Peter Helmes

Ach je, wie liegen die Nerven blank!

 

Von Peter Helmes // Veröffentlicht am 2. Dezember 2015 von conservo

Es ist ja nicht das erste Mal, daß der Unions-Fraktionsvorsitzende im Deutschen Bundestag, Volker Kauder, ausrastete. Leider bleibt es bei Kauder nicht immer nur bei Worten, oft folgen Konsequenzen. Klaus-Peter Willsch, einer der profilierten „Fraktionsabweichler“ in der Euro-Politik, oder Peter Gauweiler können ein garstig Lied dazu singen. Andreas Mattfeldt sitzt als direkt gewählter(!) Abgeordneter für den Wahlkreis Verden und Osterholz im Bundestag.

Er ist 1969 geboren und aufgewachsen in Völkersen im Landkreis Verden, verheiratet , hat zwei Töchter (16 u. 15 Jahre). Nach Abitur (1989) absolvierte er eine Berufsausbildung zum Industriekaufmann und übernahm von 1992 bis 2001 eine leitende Position mit Führungs- und Personalverantwortung in der Lebensmittelindustrie. Er fungiert im Bundestag als zuständiger Berichterstatter der CDU/CSU-Fraktion für das Bundeswirtschaftsministerium.
(Quelle: http://www.andreas-mattfeldt.de/wahlkreis/wahlkreis-aktuell/2735-meine-rede-zur-fluechtlingspolitik-im-bundestag.html)

Er gehört also, da direkt gewählt, zu den Abgeordneten, die nicht auf Gedeih und Verderb an der Nabelschnur seiner Partei hängen.

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„Ich habe mich noch nie – nicht einmal in der DDR – so fremd in meinem Land gefühlt.“

Der ehemalige sächsische Justizminister Steffen Heitmann hat seinen Austritt aus der CDU u.a. mit diesen Worten begründet.

 

In der CDU brodelt es und der Unmut wächst. Grund ist der Führungsstil der Bundeskanzlerin Angela Merkel und zunehmend auch ihre Haltung in der Flüchtlingsfrage. Bereits in ihrer „Berliner Erklärung“ hatten CDU-Mitglieder unter Federführung des innenpolitischen Sprechers der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag, Stephan Meyer, Kritik an der Flüchtlingspolitik geäußert. So heisst es dort u.a.:

…Trotz unserer humanitären Verantwortung gilt unsere Verantwortung zuerst allen unseren Bürgerinnen und Bürgern. Wir sind vor allem ihnen verpflichtet. Und sie sind es, die unseren Staat und die Gesellschaft tragen und so zum Gelingen einer Integration beitragen. Nur mit einer breiten Akzeptanz in der Bevölkerung können alle Integrationsanstrengungen erfolgreich sein…“

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