Weglassen und Interpretation vs. Fakten

Pressemitteilung des Auswärtigen Amtes vom 27. März 2016: Bundesregierung verurteilt Terroranschlag in Pakistan

 

Auszug aus der Pressemitteilung:

„Dieser abscheuliche Anschlag gegen Familien in einem belebten Park zeigt, dass sich Terrorismus in seinem mörderischen Wahn gegen alle Menschen gleichermaßen richtet, gleich ob Mann oder Frau, jung oder alt, gleich welchen Glaubens und welcher Hautfarbe…

(Quelle: Auswärtiges Amt, 27.03.2016)

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Unabhängigkeit der Medien vs. Beeinflussung durch die Politik

Das in der vergangenen Woche verabschiedete Radio-Bremen-Gesetz stößt auf Kritik

 

Auszug aus dem Radio-Bremen-Gesetz:

„Die Angebote der Anstalt haben die besonderen Belange von Migrantinnen und Migranten zu berücksichtigen. Die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und Flüchtlingen ist nachhaltig zu unterstützen.“

Dazu heißt es in der FAZ:

„Als Maxime und Sendungsbewusstsein einer Partei, einer Regierung mag das angehen, als Programmanweisung für eine öffentlich-rechtliche Anstalt stellt es jedoch einen Eingriff in die redaktionelle Hoheit des Senders dar…“

Quelle: FAZ, Feuilleton, 25.03.2016, von MICHAEL HANFELD)

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Zur Unverantwortlichkeit der Politiker und Abgeordneten // Die sog. Idemnität

Ein weiteres Kapitel der „Deutschlandakte“ von Hans Herbert von Arnim
(Auf diesem Blog wurde „Die Deutschlandakte“ bereits vorgestellt)

 

Beleidigungen von Politikern untereinander, wie die der etablierten Parteien gegen die AfD, als auch Beleidigungen und Pöbeleien von Politikern gegen Bürger (Stichworte: Pack, Mischpoke, Nazis), haben Hochkonjunktur. So bekommt die „Deutschlandakte“, erschienen in der Erstauflage 2008, auch in dieser Hinsicht eine unerwartet aktuelle Bedeutung. Das diese strafbewehrten Handlungen für Politiker im Gegensatz zu Bürgern vom Gesetz her ein Freibrief sind, legte Hans Herbert von Arnim in seiner „Deutschlandakte“ dar und schrieb:

„Abgeordnete besitzen einen Freibrief, missliebige Bürger oder Presseorgane in den Augen der Öffentlichkeit herabzuwürdigen. In öffentlichen Auseinandersetzungen mit Kritikern wird dies zum ungerechtfertigten Privileg, das mit dem Grundsatz der Waffengleichheit unvereinbar ist“.

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Gedanken zum Karfreitag

Der Journalist und Autor Peter Scholl-Latour sagte einst über die Berichterstattung zum Russland-Ukraine-Konflikt:

 

„Wir leben in einem Zeitalter der medialen Massenverblödung!“

(Quelle: Focus Online, 16.08.2014, 14:28)

Diese Aussage beschränkt sich nicht nur auf diesen Konflikt – sie hat hohe Allgemeingültigkeit. So können diese „Karfreitagsgedanken“ Anlass zum Nachdenken über das Leiden Jesu Christi und der unzähligen Opfer der Menschheitsgeschichte sein. Die Gewalt begann und beginnt in der Regel da, wo Unverstand und Manipulation der Menschen einen Höhepunkt erreichen – wie aktuell in unserem Land.

Terroranschläge in Brüssel // 22. März 2016

Adagio für Brüssel kontra Verlogenheit von Politik und Medien

 

Terroranschlägen folgt immer das gleiche Muster in Politik und Medien. Dieses möchte ich hier nicht bedienen. Meine Betroffenheit findet keine (unaufrichtigen) Worte…

 

Adagio 002.22.03.2016 // Realisiert mit SampleTank/Miroslav Philharmonik Mobile Edition

 

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Rentenbetrug an DDR-Übersiedlern und -Flüchtlingen durch die Bundesregierung // Aufruf zu einer Demonstration am 13. April 2016

Pressemitteilung

 

Rentenbetrug durch die Bundesregierung

Sehr geehrte Damen und Herren,
mehr als eine Viertelmillion Übersiedler, die vor dem Zusammenbruch des SED-Regimes Bundesbürger mit allen Rechten dieser Bundesrepublik wurden, aber aufgrund des Rentenüberleitungsgesetzes (RÜG) über Nacht wieder zu DDR-Bürgern gestempelt worden sind, treffen sich
am Mittwoch, dem 13. April 2016, 14.00 Uhr
am Bundesministerium für Arbeit und Soziales – 10117  Berlin, Wilhelmstraße 49

zu einer DEMONSTRATION

Die geplante Demo-Strecke (zwei Stunden für ca. drei Kilometer) verläuft via
–       Bundesministerium für Finanzen und
–       Deutschen Bundestag
zum Bundeskanzleramt  – 10557 Berlin, Willy-Brandt-Straße 1.

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Frühlingsgezwitscher // Fundstück auf Twitter vom 18. März 2016

Frühlingsgezwitscher – oder – Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer…

 

Fundstück auf Twitter:

Hans-Peter Friedrich

Verifizierter Account@HPFriedrichCSU 18. März

#CDU und #CSU lassen sich nicht spalten. Der #Merkel-Flügel der CDU kann sich ja ins rot-grüne Team verabschieden.

(Quelle: twitter.com/HPFriedrichCSU)

Wir werden sehen, wie nachhaltig eine solche Aussage ist – und wie viele weitere Abgeordnete folgen werden.

Wenn Lehrer etwas lernen können…von Schülern oder Eltern.

…auf anderen Blogs gelesen.

 

Die Indoktrination von Schülern durch Schule, Medien und Politik nimmt immer bizarrere Formen an. Offenbar im Kontext von Bemühungen an einer Schule breite Front gegen Andersdenkende zu machen, wobei inflationär der „Rassismus-Vorwurf“ genutzt wurde, kam es zu einem Schreiben an den Schulleiter, das wegen der darin aufgezeigten Defizite unseres Bildungssystems von allgemeinem Interesse ist. Der Absender schreibt u.a.:

„Es gab einmal eine Zeit, da wurde in der Schule das Lesen und Schreiben gelehrt. Die Schüler hatten ein Fach das hieß „Erdkunde“ und auf ordentliches Betragen, ganz besonders auf Umgangsformen wurde Wert gelegt (1) wie: „Bitte, Danke, Entschuldigung, Gern geschehen!“ Beim Gähnen und Husten hielten sich die Kinder die Hand vor den Mund und spuckten nicht auf die Straße. Die Nase wurde geputzt und nicht in aller Öffentlichkeit immer und überall hochgezogen.“

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Bildzitat zum Wochenende // 18. März 2016

Menschenwürde und die Pflicht ihrer Bewahrung // 1788 – 1848 – 2016
Ein Zitat von Friedrich Schiller

 

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Landestheater Neustrelitz // Fotografie Martin Sachse 03.2016

„Der Menschheit Würde ist in eure Hand gegeben. Bewahret sie! Sie sinkt mit euch, mit euch wird sie sich heben.“

Der Künstler (1788), Vers 443 (Quelle: www.gutzitiert.de)

Heute, am 18. März 2016, jährt sich auch die Märzrevolution in Berlin von 1848. Ein Anlass über die eigene Geschichte und aktuellen Handlungsbedarf nachzudenken – um die Würde zu bewahren resp. wieder herzustellen.

Siehe auch den Beitrag zum Kulturrat und zur Kunstfreiheit. Link: Wer instrumentalisiert wen – oder was?

Kulturrat ruft zu Widerstand gegen AfD auf

Wer instrumentalisiert wen – oder was?

 

Der Kulturrats-Geschäftsführer Olaf Zimmermann hat am 14. März scharfe Kritik an der AfD und ihrem Wahlprogramm (wohl bezogen auf Sachsen-Anhalt) geübt.  Im Wahlprogramm der AfD wird gefordert:

„Museen, Orchester und Theater sind in der Pflicht, einen positiven Bezug zur eigenen Heimat zu fördern. Die Bühnen des Landes Sachsen-Anhalt sollen neben den großen klassischen internationalen Werken stets auch klassische deutsche Stücke spielen und sie so inszenieren, dass sie zur Identifikation mit unserem Land anregen“…

(Quelle: Kulturzeit / 3sat / 14. März 2016)

Weshalb bei Kulturentscheidern eine Identifikation mit den eigenen Werten so viel Empörung auslöst, können nur die Urheber des Protestes beantworten. Richtig ist, dass nach zwei deutschen Diktaturen eine Vereinnahmung von Kunst und die Einschränkung der Kunstfreiheit auf tiefe Ablehnung stoßen muss. Nur hatte man gerade in der Vergangenheit den Eindruck einer sehr einseitigen Auslegung der Kunstfreiheit und der Vielfalt politischer Sichten – auch in der Medienberichterstattung zu Kunstthemen. Sendungen wie „Kulturzeit“ machten da keine Ausnahme. Entsprechende Schreiben meinerseits an die ARD und auch 3sat/Kulturzeit blieben unbeantwortet.

Kuluturzeit zitiert heute (14. März 2016) im Beitrag zur Kunstfreiheit auch den Künstler Philipp Ruch:

„Der Künstler Philipp Ruch vom Zentrum für politische Schönheit wertete den Wahlerfolg der AfD am 14. März als „Riesenkatastrophe für dieses Land“.

Über Katastrophen wird in der Tat weiter zu berichten sein. Seinerzeit blieb mein Schreiben an das „Zentrum für politische Schönheit“ wegen der Kritik an einer Kunstaktion unbeantwortet.

Link: https://text030.wordpress.com/2015/06/23/kontroverse-meinungen-zentrum-fur-politische-schonheit-zps/