Ein kurzes Gedicht zum langen Wochenende // Friedrich Freiherr von Logau // Freitag, der 13. Mai 2016

Wie sich die Zeiten nicht ändern…

 

Anders sein und anders scheinen,
anders reden, anders meinen,
alles loben, alles tragen,
allen heucheln, stets behagen,
allem Winde Segel geben,
Bös‘ und Guten dienstbar leben,
alles Tun und alles Dichten
bloß auf eignen Nutzen richten:
wer sich dessen will befleißen,
kann politisch heuer heißen.

(Friedrich Freiherr von Logau, 1604 – 1655, deutscher Jurist, Satiriker, und Dichter)

Interessant ist der zeitliche Bezug des Dichters zum Dreißigjährigen Krieg:
„Der Dreißigjährige Krieg von 1618 bis 1648 war ein Konflikt um die Hegemonie im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation und in Europa und zugleich ein Religionskrieg.“
(Quelle: Wikipedia)

Veröffentlichung wurde durch die Lektüre von conservo.wordpress.com angeregt – dort zum Thema:
„„Lügenpresse“ – In bewährter Niedertracht: Links gut, rechts böse.“

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