Täglicher Rassismus und alle machen mit…

Dass die AfD und die Junge Alternative zunehmenden Anfeindungen ausgesetzt sind, ist nicht neu.
Jüngstes Beispiel ist eine Werbekampagne der AfD.

Der in der nachfolgenden Presseveröffentlichung aufgezeigte Sachverhalt belegt zwar die „Nicht-Ausländerfeindlichkeit“ der AfD und der JA – beabsichtigt war durch einige Medien wohl das Gegenteil. Passend zur EM 2016 ein Eigentor…

Pressemitteilung vom 10. Juni 2016 // Junge Alternative für Deutschland

 

„SKANDAL: AfD-Jugendorganisation von Rumänen, Polen und Schwulen unterwandert!

Nach den erschütternden Enthüllungen der deutschen Presse, dass die neonazistische Partei „Alternative für Deutschland“ rumänische Models für eine ihrer menschenverachtenden Werbekampagnen instrumentalisiert hat („Mach mit! Verändere die Politik!“), kommen weitere schockierende Details ans Licht: Offenbar ist auch die AfD-Jugendorganisation „Junge Alternative“ zu weiten Teilen durch Volksschädlinge infiltriert.

So haben mehrere unabhängige Quellen bestätigt, dass der JA-Bundesvorsitzende Markus Frohnmaier ein aus Rumänien stammendes Waisenkind ist. Doch nicht nur das: Frohnmaiers Co-Vorsitzender Sven Tritschler soll ersten unbestätigten Gerüchten zufolge homosexuell und Vize-Bundeschef Krzysztof Walczak polnischstämmig sein.

Frohnmaier bekannte sich nach knallharter investigativer Recherche mehrerer deutscher Presseorgane schließlich für schuldig: „Ja, es stimmt. Ich stamme ursprünglich aus Rumänien und bin gleichzeitig AfD-Mitglied.“ Reumütig bat der JA-Bundesvorsitzende um Verzeihung: „Ich schäme mich, die ungeschriebenen Rassegesetze der Bundesrepublik mit meinem Parteieintritt verletzt zu haben. Ich kann nur Besserung geloben und erwäge jetzt einen Übertritt zu den Grünen. In Deutschland dürfen Menschen mit der falschen Rasse schließlich nur in linken Parteien mitmachen!“

Sein Co-Vorsitzender Tritschler wirkte vor dem Hintergrund seiner eigenen Homosexualität ebenfalls zerknirscht: „Mir ist bewusst, dass man als Schwuler mit einer AfD-Mitgliedschaft die Gefühle vieler linker Politiker und Journalisten verletzt. Das tut mir Leid! Zu unserer Verteidigung kann ich nur sagen, dass wir immerhin nicht so frech waren, einen Juden zum Bundesvorsitzenden zu wählen.“

Und der ebenfalls auf frischer Tat ertappte JA-Vize Walczak mit Geburtsort in den ehemaligen deutschen Ostgebieten zeigte schon nach kurzer Zeit Einsicht und forderte: „Die AfD sollte dringend von allen Mitgliedern und Werbemodels einen Ariernachweis verlangen, ansonsten droht die Gefahr, dass noch mehr Leute wie ich, die mit der falschen Rasse geboren wurden, in eine Partei wie die AfD gehen.“

Nun ist die Politik gefordert: Der JA-Bundesvorstand hat in einer Erklärung vom Donnerstagmittag ausdrücklich von Justizminister Heiko Maas eine Neuregelung des Parteiengesetzes gefordert, durch die für die Zukunft ausgeschlossen wird, dass Rumänen, Polen und Schwule in die falsche Partei eintreten.“

(Quelle: Junge Alternative für Deutschland)
Erfreulich, dass man solchen Diskreditierungen mit Humor resp. Sarkasmus begegnet. Würde es andere politische Lager treffen, wären die Wogen nicht mehr zu glätten. Es ist auch nicht neu und es ist gut, dass in der AfD oder JA Menschen aller Ethnien, Religionen, politischer Lager von links bis rechts eine neue Heimat gefunden haben.

Unterstellungen, wie die des Rechtspopulismus, durch Dritte werden somit ad absurdum geführt und dokumentieren lediglich deren Hilflosigkeit.

Auf Anfrage teilte die JA nachfolgenden Link als Mediennachweis mit:

„Die AfD liefert den nächsten Fail: Mit einem Plakat wirbt die selbsternannte „Alternative für Deutschland“ für ihre Partei in Baden-Württemberg. Aber hier stimmt doch was nicht.“

(Quelle: chip.de/news/Krasser-AFD-Werbefail-Rumaenische-Models-als-Vorzeige-Deutsche_95100037.html) 

 

Als Autor diese Blogs und Nicht-Mitglied der AfD würde ich mir endlich einen sachlichen und argumentativen Umgang mit allen demokratischen Parteien wünschen. Formulierungen wie die „selbsternannte „Alternative für Deutschland““ sind dumm und diskreditierend und tragen nicht zu einem konstruktiven Dialog bei. Wichtiger wäre wohl ein Diskurs über „selbsternannte Eliten“.

 

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2 Responses to Täglicher Rassismus und alle machen mit…

  1. diwini says:

    Hat dies auf diwini's blog rebloggt.

  2. Pholym says:

    Hat dies auf Pholym rebloggt.

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