„Nie zuvor im Laufe unserer Umfragen sind die Ängste innerhalb eines Jahres so drastisch in die Höhe geschnellt wie 2016“

Die aktuelle R+V-Studie „Die Ängste der Deutschen 2016“ zeigt auf, wie sich die Entwicklung 2016 dramatisch verschärft hat.

 

Presseinformation 12. Juli 2016

In der Presseinformation zur Studie heißt es: „alarmierende Nachrichten über Terroranschläge und gewaltbereite Extremisten, harte Auseinandersetzungen über die Flüchtlingskrise und die Einwanderungspolitik: Die aktuellen politischen Themen treiben die Sorgen der Deutschen auf Spitzenwerte. Das zeigt die repräsentative R+V-Studie „Die Ängste der Deutschen 2016″.“

Während den Sorgen der Menschen in der Vergangenheit nicht selten mit Diffamierung und Verhöhnung begegnet wurde – wie „besorgte Bürger entsorgen“ (Anm. 01) – zeigt die Studie auf, wie berechtigt die Ängste sind. Die Leiterin des Infocenters der R+V Versicherung, Brigitte Römstedt, sagte: „Nie zuvor im Laufe unserer Umfragen sind die Ängste innerhalb eines Jahres so drastisch in die Höhe geschnellt wie 2016“

Themen wie Terror, gewaltbereite Extremisten, Auseinandersetzungen über die Flüchtlingskrise und die Einwanderungspolitik sind dabei besonders relevant. Themen, die von den politisch Verantwortlichen marginalisiert werden. 

Die Angst vor Terroranschlägen liegt jetzt auf Platz eins – bei einer Steigerung von 21 Prozentpunkten! Weiter wird erklärt: „Extrem angewachsen sind auch die Ängste vor politischem Extremismus und vor Spannungen durch weiteren Zuzug von Ausländern“.
Aus diffusen Ängsten wurden durch die Konfrontation vieler Menschen mit der neuen gesellschaftlichen Realität reale Ängste. Auch eine Überforderung des Staates und der Behörden werden angeführt. 
2016 ist das Jahr der Ängste“, kommentiert Professor Dr. Manfred G. Schmidt, Politologe an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg, das Ergebnis. Professor Schmidt erklärt weiter: „Die große Mehrheit der Deutschen ängstigt der Kontrollverlust des Staates in der Flüchtlingskrise und die Überforderung der Politiker – ein katastrophales Urteil für die politische Klasse“

Diese „katastrophale“ Urteil für die politische Klasse ist nicht neu, wurde jedoch in der Vergangenheit nicht ernst genommen. Vielmehr wurde die Kritiker diskreditiert und nicht selten kriminalisiert. Das Sicherheitsbedürfnis der Deutschen wird durch die „politische Polarisierung infolge der unkontrollierten Massenzuwanderung“ massiv beeinträchtigt. Dabei wird die Angst vor Terror mit 73% angegeben. 

Es wird Zeit, dass Politik und Medien sich endlich den Bürgern verpflichtet fühlen und ihre von ideologischer Verklärung gekennzeichnete Handlungsweisen grundlegend korrigieren.

Denn aus Angst wird auf „ganz natürliche Weise“ Wut – die daraus resultierenden Konflikte sind dann nicht mehr beherrschbar. Und die Medienverantwortlichen sollten begreifen, dass im Zeitalter digitaler Medien Vertuschungs- und Verschleierungstaktiken nicht nur kontraproduktiv, sondern auch sinnlos sind.

Anm. 01: Besorgte Bürger entsorgen…“ // Polemik kontra Streitkultur

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