Fundstück auf Facebook // Identitäre Bewegung besucht die Amadeu Antonio Stiftung

Auf der Facebook-Seite der Identitären Bewegung heißt es dazu: „Satirischer Protest gegen die Amadeu Antonio Stiftung.“

 

Zitat:

„Am gestrigen Mittwoch, den 20.07.2016, begaben sich identitäre Aktivisten in die Räume der Amadeu Antonio Stiftung, um in einer satirischen Intervention mit humoristischer Note, ihren Protest gegen das Gebaren dieser Stiftung auszudrücken, die sich in letzter Zeit besonders durch die Zensur von einwanderungskritischen Kommentaren in den sozialen Medien hervortat und in dieser fragwürdigen Rolle, als ein willfähriger Vollstrecker der staatlich erwünschten Meinung fungiert.“

Quelle: facebook.com/identitaere/posts/1278675025483887)

 

Die Amadeu Antonio Stiftung sieht sich zunehmender Kritik ausgesetzt. Ihr „Auftrag“ gegen Hatespeech und Hassposting von rechts vorzugehen ist dabei eine politische Einbahnstraße, denn der Hass geht von links und rechts aus. Das ignoriert die Stiftung.

Mit Methoden, die Deutschland nach dem Ende der DDR nicht braucht, wird das Ziel auch klar verfehlt. Nur ein Dialog in der Sache verhindert das Entstehen von Hass. Meinungsdiktatur und Zensur bewirken das genaue Gegenteil. Und noch einmal: unsere Gesellschaft hat ein aus Dialogunfähigkeit resultierendes „Hassproblem“ im linken wie rechten politischen Lager. Dieses ist Ausdruck einer einer postdemokratischen Gesellschaft mit gravierenden Rechtsstaatdefiziten.

Siehe auch: Hatespeech und Hassposting sind die neudeutschen Termini für Hass

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