Berliner Bilderrätsel 2016

Wahlwerbung ohne Hinweis auf die Partei. SPD und Regierender Bürgermeister geben sich betont lässig und selbstbewusst!

 

 

Fotografie vom Autor rot umrandet.

Die rot-rote und grüne Umrandung von „Müller, Berlin“ auf den Plakaten
ist wohl ein vorgezogener Koalitionswunsch

2016-08-12_15-32-46_1

SPD-Wahlplakate / Aufnahmeort: Berlin-Blankenfelde / Fotografie: Martin Sachse, 08.16

 

Auf den Seiten zur Wahl in Berlin notiert die SPD:

Zitat:

„Mehr als jeder andere Ort in Deutschland steht Berlin für Toleranz, Akzeptanz und ein gemeinsames Miteinander. Berlin hat sich seine Freiheit hart erkämpft und gilt heute in der ganzen Welt als eine Metropole der Vielfalt und des gegenseitigen Respekts. In dieser Stadt ist kein Platz für Diskriminierung, Hass, Ausgrenzung und Unterdrückung…“

 

(Quelle: https://www.spd.berlin/aktuell/news/juli-2016/mueller-berlin-spd-stellt-wahlplakate-vor/)

 

„In dieser Stadt ist kein Platz für Diskriminierung, Hass, Ausgrenzung und Unterdrückung“. Ja, schön wäre es. Die Realität sieht leider anders aus. Die Probleme der „weltoffenen“ Stadt Berlin werden nicht thematisiert. Auch nicht die Ausgrenzung Andersdenkender und die Gewalt gegen politische Gegner, die in Berlin bedenkliche Formen angenommen hat. Berlins Politik hatte Zeit, sich der Probleme anzunehmen – neue (Wahlwerbe-)Formen ersetzen dabei keine Inhalte. Ein Designleitsatz lautet: Die Form folgt der Funktion. Funktion oder Inhalt einer tragfähigen Politik zeigt das Beispiel oben nicht!

Siehe auch: Berlin vor der Wahl 2016

 

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