Bautzen und kein Ende…

„Bautzener sind medial zum Abschuss freigegeben!“

 

Der tendenziösen Berichterstattung vieler Medien stelle ich nachfolgend eine Erklärung der Jungen Alternative (JA) gegenüber (Anm. der Autor des Blogs). Im Interesse, die Fakten sachlich darzulegen, scheint mir das dringend geboten.

 

Presserklärung der Jungen Alternative (JA) zu den Auseinandersetzungen in Bautzen

BAUTZEN, 16.09.2016.

Etwa 20 alkoholisierte Asylbewerber randalieren seit Tagen auf „der Platte“- einem wichtigen Treffpunkt für alle Bautzener. Tage vorher haben sie einen Senioren mit einer Bierflasche niedergeschlagen. Die Polizei setzt auf Deeskalation – tut nichts. Nachdem die sogenannten UMAs – also Unbegleitete Minderjährige Asylbewerbern – schließlich Flaschen und Steine auf feiernde Jugendliche schmeißen, schließen sich rund 80 Bautzener zusammen um sich den Angreifern entgegenzustellen. Die Zeitungen titeln von Rechtsextremen, die jugendliche Flüchtlinge angreifen. Die Vorsitzenden der AfD-Jugendorganisation sehen darin eine mediale Hetzjagd auf die Ostdeutschen als neues Feindbild Nummer Eins in Deutschland.

So äußert der Vorsitzende Markus Frohnmaier:

„Für mich steht fest, dass die Aggression in Bautzen von den UMAs ausging – die Pressekonferenz vom Bautzener Polizeichef Uwe Kilz ist da in meinen Augen sehr eindeutig. Ich verstehe auch nicht, was Jugendliche mitten in der Nacht alkoholisiert und randalierend in der Innenstadt zu suchen haben. Wir haben in Deutschland schließlich Gesetze zum Jugendschutz! Dagegen finde ich es vollkommen verständlich, dass sich die Einwohner nach anhaltender Provokation irgendwann zur Wehr setzen. Mir ist es unbegreiflich, dass sie dafür jetzt als Rechte hingestellt werden. Wenn man sich nach tätlichen Angriffen wehrt, oder andere beschützt, dann nenne ich das eine wichtige Form der Zivilcourage für die man keine mediale Verheizung verdient. Dieses klischeehafte Rumhacken auf den Ostdeutschen nimmt langsam inquisitorische Züge an.“

Der JA-Landesvorsitzende aus Sachsen, Julien Wiesemann, ergänzt:

„Die Asylbewerber haben in Deutschland offensichtlich moralische Narrenfreiheit. Egal was sie anstellen – Schuld sind am Ende die Deutschen, die sich dagegen wehren. Wenn man die Nachrichten zum Thema Bautzen verfolgt hat, hätte man meinen können, ein rechtsradikaler Mob hätte sich auf friedlich herumsitzende Flüchtlinge gestürzt. Dass es tatsächlich Asylbewerber waren, die eine Gruppe feiernder, deutscher Jugendliche mit Steinen und Flaschen angegriffen haben und schließlich auch die Polizei angreifen ist dabei wohl vollkommen unerheblich. Die realitätsferne Reaktion unserer Politiker, die einmal mehr die Einwohner einer sächsischen Stadt wider besseres Wissen maßregeln – das kann einen nur wütend machen. Ich erwarte von deutschen Politikern, dass sie sich in solchen Konflikten hinter ihre Bevölkerung stellen!“

(Quelle: presse@jungealternative.com)

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