Presseerklärung der Jungen Alternative // 22.09.2016

„Asylbewerber mit gefälschten Pässen sofort abschieben!“

 

Der syrische Asylbewerber Aros Bacho schreibt in einem Artikel für die Huffington Post, es wäre gut, dass so viele syrische Flüchtlinge sich gefälschte Pässe kaufen. Schließlich kämen sie dadurch leichter nach Deutschland. Die Vorsitzenden der AfD Jugendorganisation sehen darin eine gefährliche Verharmlosung von Straftaten.
So äußert der Vorsitzende Markus Frohnmaier:

 

„Ich muss Herrn Bacho hier aufs Schärfste widersprechen. Dass es in Syrien Krieg gibt ist noch lange kein Grund, die deutschen Behörden mit gefälschten Pässen an der Nase herumzuführen. Sein eigenes Beispiel zeigt doch, dass es ihm keinesfalls darum ging, mit seinem Pass aus dem Kriegsgebiet zu entkommen. Als er den griechischen Pass kaufte, war er bereits in der Türkei. Und damit in einem sicheren Drittland. Jeder, der in Deutschland mit einem gefälschten Pass erwischt wird, auch wenn er Syrer ist, sollte sofort abgeschoben werden. Gegebenenfalls sind dafür Abkommen mit sicheren Drittländern zu schließen. Wenn ein Syrer sich einen Pass kaufen musste, um Syrien gefahrlos verlassen zu können, dann hat er ihn auf seiner Reise nach Europa danach nicht mehr zu verwenden. Alles andere ist illegale Einwanderung und damit strafbar.“

Der Vorsitzende Sven Trischler ergänzt:

„Für mich ist es ein äußerst merkwürdiges Rechtsempfinden, was hier zum Tragen kommt. Wenn Herr Bacho sagt, dass er sich einen Pass fälschen lassen musste um bequemer bis nach Deutschland zu kommen, dann wirft er damit ein sehr schlechtes Licht auf die Flüchtlinge, die mit echtem syrischem Pass zu uns kommen. Woher soll denn ein Grenzbeamter wissen, dass Herr Bacho mit seinem gefälschten Pass wirklich ein syrischer Flüchtling ist? Das ist ja gerade das Problem mit den Fälschungen, dass wir den Asylbewerbern ihre angegebene Herkunft nicht mehr glauben können. Deswegen bin ich für eine konsequente Abschiebung aller Asylbewerber mit gefälschtem Pass. Hier muss eine Null-Toleranz-Politik her. Alles andere würde diejenigen zu Unrecht begünstigen, die das Geld für eine Fälschung haben und diejenigen benachteiligen, die mit echten Papieren zu uns kommen und uns ihre wahre Identität offenlegen- das darf nicht sein!“

(Franziska Schreiber, Pressesprecherin der Jungen Alternative, presse@jungealternative.com)

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One Response to Presseerklärung der Jungen Alternative // 22.09.2016

  1. Seldis says:

    Hat dies auf NeoNative rebloggt und kommentierte:
    Auch wenn die AfD in manchen Punkten deutlich herzlicher bezüglich der Behandlung von Flüchtlingen sein könnte, kann ich immer wieder nur beipflichten, dass es sie als starke Opposition braucht, die auf eine Einhaltung der Regeln und eine konsequente Strafpraxis setzt. Im Endeffekt kann Mildtätigkeit nur auf dem Vertrauen basieren, wirklich zu helfen und nicht ausgenutzt zu werden. Offenen Auges geduldete Rechtsbrüche fördern gewiss nicht die Zustimmung zur Asyl- und Aufnahmepolitik sondern bewirken das Gegenteil. Den Menschen vorzuwerfen sie wären kaltherzig oder von verachtenswerter (rechter) Gesinnung, ist dann die nur noch überfällige Verkehrung dessen, der sich zu rechtfertigen habe.

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