Stinger-Raketen an Dschihadisten?

Kurzmeldung:

 

Der Syrienkonflikt wird immer vertrakter. Lösungen sind nicht in Sicht. Die hochkomplexe Gemengelage zwischen Stellvertreterkrieg, unzähligen Rebellengruppen, ISIS und Dschabhat al-Nusra (Dschabhat Fatah asch-Scham) ist kaum noch zu durchschauen. Auch nicht die Rolle des Westens und der Nato-Partner, die sich zunehmend gegen Russland stellen, dass mit Syrien verbündet ist.

 

RT DEUTSCH berichtet heute, dass US-Allierte Stinger-Raketen an Dschihadisten liefern wollen.

Dort heißt es: „Laut aktuellen Berichten überlegt Saudi-Arabien den Dschihadisten in Syrien tragbare Luftabwehrraketen, so genannte Manpads, zu liefern. Diese Raketen hätten bereits den Mudschahedin in Afghanistan zum Sieg verholfen.“

In den letzten Tagen haben sich Meldungen über unterschiedliche Waffenlieferungen gehäuft. In einem Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet Jürgen Todenhöfer (Publizist) nach seiner Rückkehr aus Syrien, dass ein Kommandeur der Terrorgruppe Dschabhat al-Nusra behauptet hat, die USA hätten ihm Waffen geliefert. Dschabhat al-Nusra strebt ein Kalifat an und steht damit wiederum im Konflikt mit anderen Rebellengruppen. Gleichzeitig gibt es Bemühungen, die unterschiedlichen Gruppierungen zu vereinen.

Das wichtige Thema werde ich in einem der nächsten Beiträge vertiefen.

Quelle: RT DEUTSCH, deutsch.rt.com/international/41284-syrien-stinger-raketen-fur-dschihadisten/)

Nachtrag 29. September 2016 /001
Sputniknews berichtet dazu am 28.09.2016:

„Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat seinen US-Amtskollegen John Kerry in einem Telefonat darauf aufmerksam gemacht, dass die USA Waffen an das Terrornetzwerk Dschebhat an-Nusra (Fatah al-Scham) liefern (Anm. 01). Dabei berief er sich auf Offenbarungen von Feldkommandeuren der Terroristen, wie das russische Außenamt am Mittwoch mitteilte…“

(Quelle: de.sputniknews.com/politik/20160928/312746181/lawrow-kerry-telefonat-terroristen-waffenlieferungen.html)

Anm. 01: Schreibweise nach Wikipedia: Dschabhat al-Nusra (Dschabhat Fatah asch-Scham)

 

Nachtrag 29. September 2016 / 002

Sputniknews scheibt zur Drohung der USA, den Syrien-Dialog mit Russland einzustellen: (Es) ist (eine) Politik der Bedrohung und Erpressung, wie der russische Vizeaußenminister Sergej Rjabkow sagte.

Dem Minister zufolge „gibt es hier keine Sorge um die Situation in Aleppo, um humanitäre Probleme der Bevölkerung, um Tragödien, die sich dort tagtäglich ereignen, und die kann es auch nicht geben (…) Das ist reine Politik und Geopolitik“, schloss Rjabkow.

(Quelle: de.sputniknews.com/politik/20160929/312750809/us-syrien-ultimatum-erpressung.html)

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2 Responses to Stinger-Raketen an Dschihadisten?

  1. Pingback: Russlands Außenminister Sergej Lawrow zu Erklärungen der USA zu möglichen Terroranschlägen in Russland | text030

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