Von der Leyen gibt Donald Trump „den Kurs“ gegenüber dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vor

In der ZDF-Sendung „maybrit illner“ zeigt Frau von der Leyen ihr Demokratieverständnis…

 

Zitat:

„Donald Trump muss sehr klar sagen, auf welcher Seite er ist: ob er auf der Seite des Rechtes, der Friedensordnung, der Demokratien steht, oder ob ihm das egal ist und er so eine Art Männerfreundschaft macht.“

(Quelle des Zitats: www.zeit.de/politik/deutschland/2016-11/nato-ursula-von-der-leyen-wertegemeinschaft-kein-geschaeft-buendnistreue)

 

Man muss umgekehrt die Frage stellen, wohin uns die Politik der „Friedensordnung und der Demokratien“ in der Vergangenheit gebracht hat. Es an der Zeit, den „Zustand“ unserer Demokratien zu hinterfragen. Das gestörte Vertrauensverhältnis zu Russland zusätzlich zu belasten und „Härte“ vom künftigen Präsidenten der Vereinigten Staaten gegenüber Russland zu verlangen, ist sicher nicht zielführend. Man kann hoffen, dass es auch Chancen gibt, die Konflikte in der Welt, insbesondere in Syrien und im Irak, zu lösen. Obwohl ich keine „Männerfreundschaft“ zwischen Putin und Trump sehe, wäre ein gutes Verhältnis beider ein Anfang, die Fehler der Vergangenheit zu revidieren. Das scheint manchen Politikern nicht zu gefallen.

Kontextualer Link:

Donald Trump äußert sich in einem Interview mit „The Wall Street Journal“ zu Syrien

 

PS: Kritisches Hinterfragen fehlt in Sendungen wie „maybrit illner“. Auch das ist Teil des Problems und nicht der Lösung. Da ich früher beim Fernsehen tätig war, möchte ich auf eine Konkretisierung verzichten. 

 

Nachtrag: 14.11.2016

Das britische Außenministerium will laut „The Telegraph“ Druck auf Donald Trump ausüben, damit der Kurs in der Syrienfrage fortgesetzt werden kann. Das ist das genaue Gegenteil einer Befriedung der Lage.  Der Chef des russischen Föderationsrates für Informationspolitik, Alexej Puschkow, twitterte am 13.11.2016:

„Man hat begonnen, Druck auf Trump in der Syrien-Frage auszuüben. London erklärte, man wolle ihn dazu überreden, nicht mit Putin zusammenzuarbeiten. Der Blinde will den Sehenden führen…“

(Quelle des Zitats: de.sputniknews.com/politik/20161113313335967-eu-druck-trump-syrien-assad/)

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