Silvester 2016/2017 – Neujahrsansprache kurzgefasst

Was unser Land 2017 nicht braucht:

 

Ein „Weiter so“.

 

Was unser Land 2017 braucht:

Die Rückkehr zu einer Streitkultur, die diesen Namen auch verdient. Und unser Land braucht ein starkes Gegengewicht zur Politik der etablierten Parteien, die 2016 wie nie zuvor in der jüngeren deutschen Geschichte gezeigt haben, dass sie den Herausforderungen nicht mehr gewachsen sind.
Grundbedingung für die notwendigen Veränderungen ist, dass die noch schlafende Mehrheit der Bürger endlich aus dem Tiefschlaf erwacht.

2017 wird das Jahr alternativer Medien werden, die für Meinungsvielfalt stehen. Keine Zensur und keine Repression kann den freien Willen der Menschen auf Dauer in ein Gedankenkorsett zwingen.

 

Nachtrag: 31. Dezember 2016 / 14 h:

Der Daily Express titelte am 30. Dezember 2016: „ISIS call on ‘Western sons’ to launch BRUTAL attacks on New Year’s revellers„.

(Quelle: www.express.co.uk/news/world/748369/ISIS-call-Western-jihadis-lone-wolf-attack-New-Years-churches-Obama)

 

Ich wünsche allen friedlich feiernden Menschen, dass es nicht dazu kommt und 2017 innen- als auch geopolitisch ein Jahr der positiven Wende wird.

 

In Erinnerung an Silvester 2015/16 in Köln – Adagio für Köln

 

 

Erstveröffentlichung: 01. Januar 2016 // M. Sachse / 01.16

 

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Fundstück auf Twitter // 30. Dezember 2016

Russlands Premierminister Dmitri Medwedew twittert über Obama

 

Zitat:

„Es ist traurig, dass die Obama-Regierung, die einst ihr Leben mit der Wiederherstellung der Zusammenarbeit begonnen hatte, sie nun in einer antirussischen Agonie beendet“.

(Quelle: twitter.com/MedvedevRussia?ref_src=twsrc%5Etfw)

 

Im Original:

„Дмитрий Медведев@MedvedevRussia 2 Std.Vor 2 Stunden

Печально, что администрация Обамы, которая начинала свою жизнь с восстановления сотрудничества, заканчивает ее антироссийской агонией. RIP“

Ich wünsche den Lesern meines Blogs ein erfolgreiches Jahr 2017

Zitat zum neuen Jahr

 

„Wir sind nicht nur für das verantwortlich, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.“

(Molière, 1622-1673, französischer Schauspieler, Theaterdirektor und Dramatiker)

 

2017 wird nicht nur Wahljahr sein. Deutschland und seine Bürger müssen die Frage beantworten: Quo vadis?
Und sie müssen endlich wieder selbstbestimmt handeln. Viel Zeit bleibt dafür nicht.

 

Acht Tage nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz // 27. Dezember 2016

Die VEREINIGUNG 17. JUNI 1953 e.V. hat bei der Staatsanwaltschaft in Berlin-Moabit Anzeige gegen Unbekannt wegen strafwürdiger Unterlassung erstattet

 

 

 

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Der Ort des Anschlags am 27. Dezember 2016 // Fotografie: M. Sachse 12/2016

 

 

Pressemitteilung der VEREINIGUNG 17. JUNI 1953 e.V. / 28. Dezember 2016:

Die Behörden waren über die Gefahrenlage informiert

In seiner Anzeige vom Dienstag weist der Vereinsvorstand darauf hin, daß „im Nachgang zu diesem verbrecherischen Anschlag öffentlich wurde, dass der Täter den einschlägigen Behörden nicht nur bekannt war. Sie wussten überdies, dass dieser einen Anschlag verüben wollte“. Man habe dieses Wissen um dessen Gefährlichkeit lange gekannt. „Mithin haben sich diverse, derzeit unbekannte Personen der Unterlassung schuldig gemacht und haben insofern den Tod von Menschen inkauf genommen,“ so der Verein.

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Weihnachtspredigt nach der Befreiung Aleppos in Damaskus

In der syrisch-orthodoxen Kirche des heiligen Georg in Damaskus hielt Patriarch Aphrem die Weihnachtspredigt

 

Patriarch Aphrem drückte seine Gefühle nach der Befreiung Aleppos so aus (Zitat):

 

„Diese Freude ist getrübt durch die Abwesenheit des Bischofs von Aleppo, John Ibrahim und Boulos Yazigi, wir hoffen und beten für ihre baldige Rückkehr. Wir feiern Weihnachten in einer Zeit, in der das geliebte Syrien unterm Krieg, Zerstörung, Töten und Vertreibung durch Terroristen leidet. Terrorgruppen hätten diese Taten nicht begehen können ohne die Komplizenschaft einiger benachbarter Länder und internationaler Mächte die diese Gruppen unterstützten, bewaffneten und finanzierten, unter dem Deckmantel von Freiheit, Demokratie und dem Respekt für Menschenrechte.“

(Quelle: deutsch.rt.com/der-nahe-osten/44694-papst-franziskus-fordert–waffen-schweigen/)

Gegen Fake News helfen nur Fakten und Meinungsvielfalt

Kaum beachtet von den deutschen Medien findet derzeit eine Gerichtsanhörung zum Ukraine-Konflikt im Moskauer Dorogomilowski-Gericht statt

 

Der ehemalige Rada-Abgeordnete, Wladimir Olejnik, hatte vergeblich vor ukrainischen Gerichten geklagt, um die Vorgänge vom Februar 2014 in Kiew als Staatsstreich feststellen zu lassen. Da Russland wie auch die Ukraine die Deklaration der Menschenrechte unterzeichnet haben, ist die Anhörung in Moskau möglich. Der Journalist Ulrich Heyden berichtet auf RT DEUTSCH über die Anhörung, die diese Woche stattfand und in der kommenden Woche mit einer zweiten Anhörung abgeschlossen wird. Die Anhörung wird im Internet live übertragen. Auch Außenminister Steinmeier wurde eingeladen. Ob die Anhörung neue Erkenntnisse zu den Vorgängen auf dem Maidan bringt, muss abgewartet werden. Die Notwendigkeit der Würdigung aller verfügbaren Fakten gehört unabhängig von den Ergebnissen der Anhörung schon jetzt dazu.

Ulrich Heyden hat seinen Bericht auf RT DEUTSCH veröffentlicht, den Sie hier nachlesen können:

https://deutsch.rt.com/international/44619-aufarbeitung-kiewer-staatsstreichs-aussenminister-steinmeier/

 

Ulrich Heyden arbeitet als Journalist und Autor. Er berichte derzeit für deutschsprachige Medien aus Moskau.

 

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Grausamer Fund in Aleppo

Nach Angaben von Sputniknews hat die syrische Armee getötete Zivilisten, darunter auch Kinder, entdeckt, die von Terroristen ermordet sein sollen

 

Der Staatsanwalt der Militärpolizei Syriens erklärte dazu:

„Auf den Leichen der Kinder und Erwachsenen sind Spuren der Hinrichtung zu sehen, darunter auch abgeschnittene Köpfe und ausgestochene Augen“.

(Quelle: de.sputniknews.com/panorama/20161224313906267-aleppo-hingerichtete-aleppo/)

 

Siehe dazu auch: Beobachtermission für Aleppo

 

Der Anschlag von Berlin aus der Sicht des Islamwissenschaftlers Ralph Ghadban

In einem Interview mit Sputniknews erklärt Ralph Ghadban die Hintergründe des Terrors und wirft der Politik Versagen vor

 

 

(Quelle: soundcloud.com/sputnik-de/experte-hinter-amri-steht-ein-netzwerk)

 

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Ralph Ghadban studierte Philosophie in Beirut. 1972 ging er nach West-Berlin, studierte Islamwissenschaft und promovierte als Politologe.

 

Keine frohe Botschaft // 24. Dezember 2016

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Ich wünsche den Lesern und heimlichen Mitlesern meines Blogs

 FROHE WEIHNACHTEN!

 

 

Eigentlich wollte ich einen kurzen Artikel zum bevorstehenden Fest schreiben. Nach den Ereignissen der vergangenen Woche möchte ich darauf verzichten und bitte dafür um Verständnis. So wie manche Mahnwache ohne Worte auskommt, ist auch Schweigen mehr als nur Stille.

Ich zitiere hier nur den Vater eines der schwer verletzten Opfer des Anschlages auf dem Berliner Weihnachtsmarkt vom 19. Dezember 2016:

„Danke schön Frau Merkel, dich wähle ich mein ganzes Leben lang nicht mehr und hoffentlich meine ganze Familie und meine Freunde auch!“

Leider sendete das Interview kein deutscher Fernsehsender, sondern der dänische Sender TV2.

(Zitatquelle: nyheder.tv2.dk/udland/2016-12-22-graadkvalte-foraeldre-paa-gerningsstedet-tak-fru-merkel-vores-soen-er-i-koma#)

 

Für das Leid der betroffenen Familien gibt es keine Worte. Und es hätten in den letzten Tagen diejenigen schweigen sollen, die nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems sind.

 

Der mutmassliche Attentäter von Berlin ist in Mailand erschossen worden

Kurzmeldung: Anis A. wurde nach Informationen aus Sicherheitskreisen bei einer Schießerei in Mailand erschossen

 

Das haben mehrere Agenturen (u.a REUTERS) berichtet. Zwischenzeitlich wurde das auch vom italienischen Innenminister Marco Minniti bestätigt. Die Identifizierung erfolgte an Hand der Fingerabdrücke, die am LKW in Berlin gefunden wurden.

 

Nachtrag // 23. Dezember 2016 // 13.40

Kanzlerin Merkel wird heute um 15 Uhr eine Erklärung zum Fall Anis A. abgeben.