SPD entwickelt menschenverachtende App

Pressemitteilung der AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg // Stuttgart, 22. März 2017

 

Bonuspunkte für das Überfahren von Frauke Petry – SPD entwickelt menschenverachtende App

Anfang März lud die SPD zusammen mit dem Zentrum für Digitalen Fortschritt (D64) zum „SPD-Hackathon“ ein. Man wollte Tools und Prototypen entwickeln, um die Vernetzung untereinander zu verbessern. Eine dieser Ideen ist an Geschmacklosigkeit nicht zu überbieten: Programmierer entwickelten das Spiel „Schulzzug“, in dem der SPD-Messias auf Schienen aufs Kanzleramt zusteuert. Punkte gibt es für Hindernisse, die er auf dem Weg dorthin überfährt: unter anderem Frauke Petry (AfD).


Menschenverachtende Hetze
Der SWR bewarb dieses Spiel auf Twitter massiv. Ein Leser zeigte sich schockiert und postete: „Schwangere überfahren gibt Bonuspunkte? #krank.“ Ein SWR-Moderator überbot die Unverfrorenheit der SPD mit seinem Kommentar: „Gibt es da Bonuspunkte? Gleich mal ausprobieren.“ „Eigentlich genügt es schon, dass die SPD ein Spiel mit solch menschenverachtenden Elementen programmieren lässt“, empört sich der AfD-Fraktionsvize Rüdiger Klos. „Dass eine Anstalt, die vom Rundfunkbeitrag finanziert wird, dieses auch noch bewirbt, ist der Gipfel. Es ist unfassbar, wie salonfähig AfD-Hetze mittlerweile in der Gesellschaft und seitens der Medien geworden ist.“

SPD sollte sich schämen
Man müsse sich vorstellen, was es nach sich gezogen hätte, wenn die AfD ein Spiel veröffentlicht hätte, in dem Angela Merkel überrollt wird. „Dies hätte zweifellos einen gewaltigen Shitstorm ausgelöst – und den Verfassungsschutz auf den Plan gerufen“, ergänzt Klos. Mittlerweile wurde Petry aus dem Spiel entfernt. „Trotzdem darf man die Augen nicht davor verschließen, dass hier eine Grenze überschritten wurde. Die SPD, allen voran Generalsekretärin Katarina Barley, die zum ‚Hackathon‘ eingeladen hat, sollte sich schämen“, so Klos.

(Quelle: Presse, AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg)

 

Kurzkommentar:

Spiele sind in einer Zeit, wo die Grenzen zwischen der virtuellen und der „gegenständlichen“ Realität gerade für junge Menschen diffuser werden, von immenser Bedeutung für das Verhalten. Wenn dann aus Spiel ernst wird, zeigen sich wie in Dresden, wo jüngst ein Mann  in Dresden-Zschachwitz aufs Gleis gestoßen wurde, die Folgen von Hass und Menschenverachtung. Da sich die realen „Fälle“ häufen, wäre hier jede Form von Sensibilität gegenüber dem politischen Gegner auch mit Rücksicht auf die Opfer täglicher Gewalt geboten. Hass und Gewalt sind die falschen Antworten auf die gesellschaftlichen Probleme.

Siehe auch: Hass gegen gegen Andersdenkende

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