IGFM: Islamische Verbände sollen für Gleichbehandlung vor Gericht eintreten

Pressemitteilung der Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) // Frankfurt am Main / 20. Juni 2017

 

Deutschland

Kulturbonus für „Ehrenmörder“ ist Rassismus

IGFM: Islamische Verbände sollen für Gleichbehandlung vor Gericht eintreten

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) kritisiert den sogenannten „Kulturbonus“ in juristischen Verfahren. Anlass ist das Urteil des Landgerichtes Cottbus gegen den aus Tschetschenien stammenden Rashid D.. Das Gericht verurteilte ihn lediglich zu 13 Jahren Gefängnis, obwohl er seine Ehefrau wegen angeblicher Untreue auf grausame Art ermordet hatte. Der vorsitzende Richter erklärte, die Kammer habe Zweifel gehabt, ob der Angeklagte die „Niedrigkeit seiner Beweggründe“ habe erkennen können. Der Täter hatte erklärt, wenn eine Frau fremdgehe, habe „der Mann das Recht, sie zu töten“. Das stünde so im Koran.

 


Aufruf an Islamverbände

Die IGFM ruft die islamischen Verbände dazu auf den „Kulturbonus“ demonstrativ abzulehnen, denn ein solcher „Rabatt vor Gericht“ sei nichts anderes, als eine spezielle Art von Rassismus, ausgrenzend und integrationshemmend. Die herablassende Art, mit der deutsche Gerichte Strafmilderungen aufgrund der Herkunft oder eines scheinbar „primitiveren religiösen Hintergrundes“ aussprächen, entziehe sich jedem Verständnis, so die IGFM.

 

Quelle: Presse, Internationale Gesellschaft für Menschenrechte, IGFM)

 

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