Purer Linkspopulismus… // Gastbeitrag von Peter Helmes

Die Flüchtlinge, die Merkel und das Wasser am Hals des SPD-Eurokraten

 

Von Peter Helmes

In der Bibel steht die Geschichte der (Hl.) Drei Könige aus dem Morgenland. Sie brachten dem Jesuskind Weihrauch und Myrrhe an die Krippe. So steht es geschrieben.

Martin Schulz, nicht ganz so heilig denn eher scheinheilig, scheint bei seinem flüchtigen Bibelstudium etwas in den falschen Hals gekriegt zu haben. Die Flüchtlinge aus dem Morgenland von heute bringen uns nicht Weihrauch und Myrrhe, sondern viel Kostbareres als Gold. So sagt es der SPD-Kandidat. („Was die Flüchtlinge zu uns bringen, ist wertvoller als Gold“.)

Und da St. Martin es ja sehr mit dem Geld hat, konnte er gar nicht genug Goldkerle ins Land lassen. So war es bisher jedenfalls bei ihm, als er noch Groß-Europäer und Präsident des Europa-Parlamentes war. „Wertvoller als Gold“ – und sie würden uns „helfen, unseren Wertekanon wieder wahrzunehmen“, jauchzte der SPD-Mann noch im Juni 2016. Nun drohen die wertvollen „Goldstücke“ ihm zur Last zu fallen – zumindest lästig scheinen sie ihm zu sein.

 

Purer Linkspopulismus

Justament jetzt, so kurz vor der Bundestagswahl, entdeckt der Kandidat das Thema Flüchtlinge erneut, hat aber noch schnell die Seite gewechselt und warnt vor zuviel des Guten, sagt aber nicht, wie eine Lösung konkret aussehen könnte.

Nicht mal alle EU-Staaten beteiligen sich an der Aufnahme Hilfesuchender, noch zeigt jemand den Weg auf, wie der permanente Zuzug gestoppt oder zumindest gebremst werden könnte.

Schulz jedoch setzt ungeniert noch eins drauf und wirft der Bundesregierung vor, nicht energisch gegenüber Ländern aufzutreten, die keine Flüchtlinge ins Land lassen.

Ich höre nur „Bundesregierung“. Dann schau ich ins allwissende wikipedia und lasse mich belehren, daß die SPD nicht nur seit Beginn dieser Legislaturperiode Teil dieser Regierung ist und die völlig verfehlte Flüchtlingspolitik mitgetragen, ja sogar forciert hat, sondern auch den Außenminister stellt. (Das hätt´ ich doch beinahe vergessen.)

Aus Schulz´ Mund spricht der blanke Linkspopulismus – zumindest glaubt der Kandidat wohl, mit diesem Thema punkten zu können. Die FAZ von heute schreibt deshalb zu Recht: „…In der Flüchtlingspolitik gibt es kein Patentrezept, sie bleibt ein heißes Eisen. Will Schulz es im Wahlkampf schmieden, um die Wähler an die Politik der Kanzlerin im September 2015 zu erinnern, muß er aufpassen, daß er sich nicht selber verbrennt. Als vehemente Befürworterin geschlossener Grenzen war die SPD damals nicht in Erscheinung getreten…“

Für wie blöd hält Schulz seine Mitbürger? Wir haben doch alle noch seine Flüchtlingsschalmeien im Ohr („wertvoller als Gold…“). Die Ursache für seinen 180-Gradschwenk dürfte also weniger in seiner christlichen Nächstenliebe zu suchen sein, sondern eher in seinem Gefühl, er würde mitsamt seiner Partei bald jämmerlich absaufen.

Aber auch die jämmerlichsten Umfrageergebnisse dürfen einen solch erbärmlichen Populismus nicht rechtfertigen. Ein Gutes hat die Schulz-Pirouette allerdings: Jetzt dürfte auch der Letzte im Bund wissen, daß der Kanzlerkandidat Schulz nicht ernstzunehmen ist.

(Quelle: conservo.wordpress.com, 24.07.2017. Mit freundlicher Genehmigung von Peter Helmes)

 

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