Der rentenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, Matthias W. Birkwald, zur Anhebung der Regelaltersgrenze

Vorabmeldung zu einem Interview in der nächsten Ausgabe der Wochenzeitung „Das Parlament“

 

Pressemitteilung

Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke, kritisiert die Diskussion um eine längere Lebensarbeitszeit als „Klassenkampf von oben“

„Das Parlament“  (Erscheinungstag: 05. Dezember 2016)

Matthias W. Birkwald, Rentenexperte der Linken, hat Vorstößen zu einer weiteren Anhebung der Regelaltersgrenze eine Absage erteilt. Im Gegenteil sei es nötig, die Rente ab 67 wieder abzuschaffen, sagte Birkwald in einem Interview mit der Wochenzeitung „Das Parlament“. So zu tun, als verlängere sich für alle die Lebenserwartung, sei falsch. Tatsächlich steige sie nur für durchschnittlich und besser Verdienende. Männer in körperlich anstrengenden Jobs hätten vielmehr eine knapp 11 Jahre geringere Lebenswartung. „Diese Menschen müssen doch wenigstens etwas von ihrer eh schon niedrigen Rente haben. Die Regelaltersgrenze hoch zu setzen, das ist Klassenkampf von oben, der besser Verdienenden gegen jene, die die harten Jobs machen“, sagte Birkwald.

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„Der Schwarze Juni“ // Das neue Buch von Hans-Werner Sinn

Hans-Werner Sinn im Interview mit Sputniknews:

 

 

(Quelle: soundcloud.com/politik/20161027313129902-migration-brexit-euro-sinn/

Der Gesetzgeber verlangt den Hinweis, dass für Inhalte verlinkter Seiten nur der Betreiber der verlinkten Seite verantwortlich ist.

 

Hans-Werner Sinn war bis zu seinem Ruhestand Präsident des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung.

 

Kurzmeldung: Das „Jobwunder“ für Flüchtlinge

Von offenen Stellen, dringend benötigten Fachkräften – und der traurigen Realität.

 

Nach Angaben der F.A.Z. haben die führenden Dax-Konzerne bislang lediglich 54 Flüchtlinge eingestellt. Bei einer Zahl von wenigstens einer Million+X Menschen eine traurige Bilanz. Und Folge einer Politik, die Asyl mit Einwanderung (und den dafür notwendigen Gesetzen) verwechselt. Für alle anderen muss die Gesellschaft Transferleistungen erbringen. Die düsteren Prognosen werden durch das „Frisieren“ der Arbeitslosenstatistik keineswegs besser.

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„Krisen sind ein Zeichen für Krankheit“ // Zum Buch „Kapitalfehler“ von Marc Friedrich und Matthias Weick

Ein interessantes Interview mit einem der Autoren auf „Inforadio“ des RBB beleuchtet die Hintergründe aktueller Krisen.

 

Das Buch „Kapitalfehler – Wie unser Wohlstand vernichtet wird und warum wir ein neues Wirtschaftsdenken brauchen“ wurde am 16. Juni 2016 in der Sendung „Vis à vis“ vorgestellt. Eine Streitschrift mit Tiefgang und erschütternden Prognosen. Das Interview kann in der Mediathek des RBB „nachgehört“ werden.

Frage und Antwort:
„Ist das System, so wie es jetzt sich darstellt, die Europäische Union, tatsächlich totgeweiht? Ja, davon bin ich felsenfest überzeugt… “ (Marc Friedrich)

Denkt man an den heutigen „Tag des Volksaufstandes in der DDR“ vom 17. Juni 1953, gewinnt die Aussage „Der Wandel wird von unten kommen…“ zusätzlich an Bedeutung. Im Interview bezog sich Marc Friedrich auch auf die Ereignisse von 1989, dem Ende der DDR.

Link zum Interview auf „Inforadio“ des RBB: „Der Wandel wird von unten kommen“

(Der Gesetzgeber verlangt den Hinweis, dass für Inhalte verlinkter Seiten nur der Betreiber der verlinkten Seite verantwortlich zeichnet. Sollte ein Link nicht mehr aktuell sein, bin ich für eine entsprechende Information dankbar)

(Ver)blühende Landschaften // Der Aufbau Ost // Bilddokumentation

Bahnhof Werneuchen / Land Brandenburg / Bilddokument 0001
Deutschland auf dem Weg zum Entwicklungsland mit Triple C-Niveau der Rating-Agenturen?

 

„Durch eine gemeinsame Anstrengung wird es uns gelingen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Sachsen und Thüringen schon bald wieder in blühende Landschaften zu verwandeln, in denen es sich zu leben und zu arbeiten lohnt.“

Bundeskanzler Helmut Kohl

(Quelle: Wikipedia)

 

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Bahnhof Werneuchen / Zustand: 25. Mai 2016

Bewertung auf der Trostlosigkeitsskala von 1-10: ★★★★★★★★★★

 

Während sich die Politik gern im Licht der unbestreitbaren positiven Entwicklungen in den Kommunen der neuen Bundesländer sonnt, zeigen sich nach 27 Jahren zunehmend auch die Defizite. Die Strukturschwäche ganzer Regionen wird täglich deutlicher. Eine marode Infrastruktur, desolate Straßen, Autobahnen und Brücken wie auch der Verfall in den Städten und fehlende Investitionen in die Bildung prägen vielerorts das Bild. Die Bilddokumentation soll unkommentiert diese Orte aufzeigen. Das für Investitionen dringend benötigte Geld, das jahrelang den Kommunen fehlte, wird durch eine Flüchtlingspolitik mit völlig falschen Anreizen zusätzlich fehlen, so das sich soziale wie gesellschaftliche Konflikte in ungeahnter Weise verschärfen werden. Gerade in den neuen Bundesländern haben die Bürger unvorstellbares geleistet, um den Anschluss an die „alte“ Bundesrepublik zu vollziehen. Nun werden sie erneut mit einer verheerenden Entwicklung konfrontiert, die bisher Erreichtes in Frage stellt.

Leser aus den neuen Bundesländern können sich gern mit Fotografien und einer kurzen Beschreibung beteiligen.

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Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland für Begrenzung bei Aufnahme von Flüchtlingen // Wirtschaftsinstitute prognostizieren Kosten der Flüchtlingsaufnahme.

Dazu heißt es auf Facebook:

 

„…Zum Grundrecht auf Asyl gehören meines Erachtens aber zwei Aspekte dazu: Wir müssen die Flüchtlinge auch menschenwürdig versorgen können und müssen in der Lage sein, sie erfolgreich in unsere Gesellschaft zu integrieren. Daher werden wir um eine Begrenzung oder Kontingentierung der Zuwanderung auf die Dauer nicht herumkommen…
(Quelle: Facebook, Zentralrat der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, 23. November um 05:21)

Eine Anfrage beim Zentralrat der Juden in Deutschland dazu blieb unbeantwortet.

Forschungsinstitute zu den Kosten der Flüchtlingsaufnahme:

Hans-Werner Sinn vom Münchener Ifo-Institut, Clemens Fuest vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und Bernd Raffelhüschen vom Forschungszentrum Generationsverträge haben eine Kostenkalkulation für die Flüchtlingsaufnahme im Auftrag der Stiftung Marktwirtschaft erarbeitet. Bernd Raffelhüschen geht bei einem „unrealistisch positiven Szenario“ langfristig von 900.000.000.000, also fast einer Billion EUR aus. Dieser Berechnung liegen Erhebungen der Kosten früherer Einwanderergeneration zugrunde. Berücksichtigt wurden dabei nicht weitere Folgekosten, die durch zu erwartende gesellschaftliche Verwerfungen und soziale Spannungen entstehen werden.

Das „Wir schaffen das“ der Bundeskanzlerin ist nicht geeignet, die Bürger von ihrem Kurs zu überzeugen. Deutschland manövriert sich täglich mehr in eine nicht mehr beherrschbare Entwicklung – einer Entwicklung die auf Dauer weder den anspruchsberechtigten Schutzsuchenden und politisch Verfolgten, noch den Interessen Deutschlands und Europas dient. 

Genug Stoff für einen neuen Roman nach dem Vorbild von Falladas „Kleiner Mann – was nun?“, denn die aus so fatalen Fehlentscheidungen resultierende neue Armut wird den „kleinen Mann“ noch lange beschäftigen.

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Vizekanzler Gabriel im ZDF zu Steuererhöhungen oder Leistungskürzungen wegen des Flüchtlingsansturm

Prägen Sie sich diese Aussage ein. Der Wahrheitsgehalt wird sich noch zeigen…

 

„Niemand braucht jetzt bei den Beschlüssen, die wir gestern gefasst haben, die Sorge haben, dass Steuern erhöht werden oder dass wir Leistungen kürzen irgendwo…“

(Quelle: (dpa-AFX)

Politisch Verfolgte und Flüchtlinge der DDR hatten seinerzeit auch der Politik in Bezug auf ihre Rentenansprüche nach dem Fremdrentengesetz (FRG) vertraut – und kämpfen seit 25 Jahren vergeblich um ihre Rechte.

So schrieb Wolfgang Schäuble, der Verhandlungsführer der Bundesrepublik Deutschland beim Einigungsvertrag mit der DDR war, am 28. April 2008: „An Beschlüsse über die Neubewertung der rentenrechtlichen Situation von Übersiedlern während der Verhandlungen zum Einigungsvertrag kann ich mich nicht erinnern.“

So ist das mit den Erinnerungslücken der politisch Verantwortlichen. Aber vielleicht sind die politisch Verfolgten, Übersiedler und Flüchtlinge der DDR ja nur „Pack“.

Russlands Präsident Wladimir Putin zur Migration nach Europa

Wladimir Putin zum Massenzustrom von Migranten

 

„…Sehen Sie, Europa ist jetzt mit einem konkreten Problem konfrontiert, dem Massenzustrom von Migranten. Stand denn aber Europa am Ursprung der Entscheidungen, die zu dieser Situation geführt haben? Man muss ehrlich sein: Diese Entscheidungen kamen von Übersee, mit dem Problem ist aber Europa konfrontiert. Das ist nur ein Beispiel, von denen es viele gibt…“

Quelle: Interview mit Wladimir Putin / Radio Télévision Suisse (RTS)

1990-2015 / Im 25. Jahr der deutschen Einheit // Erinnerung an eine Legende / SKR 700 vom VEB Stern-Radio Berlin

1990 verloren 3300 Mitarbeiter ihre Arbeit

 

Alljährlich organisieren ehemalige Mitarbeiter von Stern-Radio Berlin eine Ausstellung zur Geschichte des Unternehmens bis zur Auflösung 1990. Stern-Radio Berlin produzierte Unterhaltungselektronik auf hohem Niveau und exportierte viele Geräte in den Westen. Ein 1986 in Berlin-Ahrensfelde errichtetes Erweiterungswerk verfügte über moderne Bestückungsautomaten aus Japan und den USA. Dazu wurden Originalteile importiert. Über Sinn und Unsinn der „Vernichtung“ von DDR-Unternehmen und die Rolle der Treuhand ist noch nicht das letzte Kapitel geschrieben worden. Eines der letzten Produkte von Stern-Radio Berlin war der Kassetten-Recorder SKR 700, der mit Kosten von 1540,– Mark der DDR sicher nicht für alle erschwinglich war. Der SKR 700 zeichnet sich durch guten Klang und Design aus. Auch 25 Jahre nach der sog. Wende kann das Gerät Liebhaber interessanter Rundfunktechnik überzeugen.

sample01_prevFotografie: Martin Sachse // SKR 700 / Das Gerät wurde von mir vor einigen Jahren restauriert.

Zum Fotografie-Projekt SKR 700 // Fotografie Martin Sachse / Bildarchive – Galerien – Fotografische Verfahren

(Vergrößerte Darstellung des SKR 700)

P.S.: Bei Anschluss hochwertiger Kopfhörer ergibt sich ein excellenter Klang.
Sie benötigen einen Adapter mit 5-poligem DIN-Dioden-Stecker.

Am Nasenring der Griechen – Europas Versagen in der Krise // Gastbeitrag von Peter Helmes / 04. Juni 2015

Am Nasenring der Griechen – Europas Versagen in der Krise

 

Von Peter Helmes

Spätestens seit Odysseus und dem trojanischen Pferd ist die griechische „Kunst der List“ weltweit bekannt. Trotzdem verblüfft, wie sich die „Mächtigen“ (Ohnmächtigen?) Europas angesichts der griechischen Tragödie verhalten. Sie starren wie das Kaninchen auf die Schlange. Die sagenhafte List der Griechen feiert fröhliche Urständ´: Griechische Syriza-Politiker lassen EU-Retter abblitzen, versprechen „Reformen“ und lehnen die „frechen“ EU-Pläne ab. Damit steht mitnichten, wie von den EU-Politikern behauptet, „die griechische Schuldenkrise kurz vor einer Lösung“.

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