Adagio für Aude (Frankreich) // Adagio für Arnaud Beltrame

Nachtrag zum Anschlag vom 23. März 2018 / Anschlag in einem Supermarkt in Frankreich, Département Aude

 

Bei einem Anschlag am 23. März 2018 in einem Supermarkt im Département Aude wurden vier Menschen getötet. Der Offizier der französischen Gendarmerie, Arnaud Beltrame, hatte sich gegen eine Geisel eintauschen lassen und verstarb nach einer Schussverletzung.

Der Täter war ein mutmaßliches Mitglied des Islamischen Staates (IS) oder stand diesem nahe.

Zuvor hatte der Täter in der Stadt Carcassonne das Feuer auf vier Beamte, die gerade vom Laufen zurückkamen, eröffnet.

 

Adagio für Aude / Frankreich // 23. März 2018 // Musik: M. Sachse

 

Wo die Worte fehlen, kann die Musik trösten.

 

 

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Frankreich: Wahl zur Nationalversammlung // Gastbeitrag von Peter Helmes

Frankreich: Wahl zur Nationalversammlung: Macron marschiert

 

Von Peter Helmes

Die Franzosen wählten heute, einen Monat nach der Präsidentschaftswahl, in den Wahlbezirken Kandidaten für die Französische Nationalversammlung („Assemblée Nationale“). Über die Gesamtzusammensetzung der Nationalversammlung wird aber letztlich erst eine Woche später, am 18. Juni, entschieden. Die Kandidaten in den 577 Wahlkreisen benötigen eine absolute Mehrheit. In der zweiten Runde (nächste Woche) reicht die relative Mehrheit.

Die Meinungsforscher sind sich samt und sonders einig, daß die erstmals antretende Partei Macrons, „La République en marche“, als Favorit gilt. Man rechnet den Umfragen zufolge mit einer Zunahme von Sitzen beim Front National, während die Konservativen und die noch regierenden Sozialisten von Amtsvorgänger Hollande Verlusten entgegensehen mußten.

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Frankreich: Sieg der Bürger gegen die Hinterzimmer // Gastbeitrag von Peter Helmes

Vorwahlen – ein Beleg für lebendige Demokratie. Und noch weitere Lehren aus den Vorgängen in Frankreich

 

Von Peter Helmes

Damit hatte niemand gerechnet: François Fillon hatte bereits in der ersten Runde der Vorwahlen für den Spitzenkandidaten der konservativen Republikaner in Frankreich mit einem Vorsprung von rund 16 Prozent der Wählerstimmen den favorisierten Alain Juppé auf Platz zwei verweisen – und Nicolas Sarkozy ins politische Abseits.

Mehr als vier Millionen Franzosen gaben ihre Stimme ab – ein deutliches Zeichen gegenüber den 2,7 Millionen bei der entsprechenden Vorwahl der Sozialisten 2011. Das war wohl auch ein Zeichen für den Wunsch nach einem Wechsel im Präsidentenamt. Im zweiten Vorwahlgang am letzten Sonntag, 27.11., obsiegte Fillon gegen den vermeintlichen Favoriten Juppé mit 66,5 Prozent – ein überaus deutliches Ergebnis.

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