Gedicht zum Wochenanfang // Von Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Nicht Mord nicht Bann noch Kerker

 

Nicht Mord, nicht Bann, noch Kerker
nicht Standrecht obendrein
es muß noch stärker kommen
soll es von Wirkung sein.

Ihr müßt zu Bettlern werden
müßt hungern allesamt
Zu Mühen und Beschwerden
verflucht sein und Verdammt

Euch muß das bißchen Leben
so gründlich sein verhaßt
daß Ihr es fort wollt geben
wie eine Qual und Last

Erst dann vielleicht erwacht noch
in Euch ein besserer Geist
Der Geist, der über Nacht noch,
Euch hin zur Freiheit heißt

(Heinrich Hoffmann von Fallersleben, 11. März 1850)

 

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Petr Bystron zur Identitären Bewegung (IB) und der Rolle der AfD // „Verfassungsschutz gegen die IB politisch instrumentalisiert“

Im Interesse einer Debattenkultur, die diesen Namen auch verdient, veröffentlichte ich den Beitrag von Petr Bystron unkommentiert.
Nachtrag 19. April 2017: Wie inzwischen bekannt  wurde, wird Petr Bystron wegen seiner „Sympathien“ für die IB vom Bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz beobachtet. Auch das bleibt hier unkommentiert.

 

Von Petr Bystron

Meine Erwähnungen der IB in den letzten Tagen haben hohe Wellen geschlagen. Viele Menschen sind dankbar, dass ich mich als führender Politiker der AfD schützend vor die IB gestellt habe. Andere – vor allem Kollegen aus der AfD – sind wiederum beunruhigt, weil sie befürchten, dass uns die Nähe zur IB in die Nähe der Beobachtung des VfS rückt.

Die einen wollen die totale Distanzierung von der IB, die anderen die totale Umarmung mit ihr. Ich werde mit diesem Papier wohl beide Gruppen enttäuschen – denn ich halte beides für falsch. Das eine würde uns bedeutend schwächen, das andere wäre auf lange Sicht für die AfD sogar lebensbedrohlich.

Zur Identitären Bewegung

Ich bin kein Experte für die IB. Aber das, was ich von deren Aktionen bisher mitbekomme habe, finde ich sehr gut. Die Aktionen sind alle intelligent, haben Witz und sind alle gewaltfrei. Das kann man von vielen Aktionen von linken Organisationen (vor allem der Antifa) nicht behaupten. Mir ist bewusst, dass die IB  vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Bis jetzt konnte mir aber niemand plausibel erklären, warum das Aufstellen von Kreuzen auf bayerischen Berggipfeln etwas sein sollte, das unsere verfassungsmäßige Ordnung bedrohen soll, das Anzünden von Autos und das physische Bedrohen von Andersdenkenden, wie es die Antifa betreibt, hingegen nicht. So lange diese Disproportionalität bestehen bleibt, muss ich auch weiterhin davon ausgehen, dass hier der Verfassungsschutz gegen die IB politisch instrumentalisiert wird.

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Willy Brandt (SPD) über Zivilcourage und Verteidigung der Freiheit

Entdeckt im Gutenberg-DRUCK-LADEN in Brandenburg

 

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Fotografie: M. Sachse / 11.2016

 

Willy Brandt (1913-1992) war von 1969 bis 1974 Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland und einer der prägendsten Politiker der SPD.

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Das (unvollständige) Zitat zum Wochenanfang // Von Heiko Maas

Justizminister Heiko Maas zum Rechtsextremismus in Sachsen…

 

Zitat:

„Es gibt auch Fälle etwa in Sachsen, in denen es schwierig ist, überhaupt noch politisch zu arbeiten. Da trauen sich Parteien zum Teil gar nicht mehr mit ihren Wahlkampfständen auf die Straße.“

(Quelle: DER TAGESSPIEGEL, 03.07.2016, 12:46 Uhr)

 

Extremismus, von welcher Seite auch immer, schadet der Demokratie und dem Rechtsstaat. Das muss hier nicht erneut ausgeführt werden. Nur konstatiere ich schon wieder, dass der Minister völlig vergessen hat, die vom Staat tolerierten (oder auch über Vereine indirekt finanzierten) Angriffe Linksextremer zu benennen, welche die AfD und andere „Abweichler“ betreffen. Und noch einmal: Linker Extremismus hat mit einer linken Idee genau so wenig zu tun, wie der derzeitige Zustand der SPD.

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Über Freiheit // George Orwell / Zitat

Aktueller den je…

 

„Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen“.

(Quelle: Nachwort zu „Animal Farm: A Fairy Story“)

13. August, Tag des Mauerbaus: „Es tut weh – auch heute noch! // Gastbeitrag von Peter Helmes

Veröffentlicht am 13. August 2015 // von conservo 

 

Verehrte Leser, was ist schon der 13. August? Ein Tag wie jeder andere! Mitnichten! Am 13. August 1961 zeigte der Sozialismus seine häßlichste Fratze. Das deutsche Volk in der DDR war es satt, gegängelt, kontrolliert, verfolgt und geknechtet zu werden. Sie hauten in Scharen ab und flohen in den (vermeintlich) „freien“ Westen. Ulbricht und seinen Schergen blieb schließlich keine andere Möglichkeit, „die Abstimmung mit den Füßen“ gegen den Sozialismus dadurch zu verhindern, daß sie eine Mauer errichteten – den „antikapitalistischen Schutzwall“, eben am 13. August.

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