Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fordert Fastenbrechen für Gewaltlosigkeit

Pressemitteilung der IGFM // Frankfurt am Main, 8. Juni 2017

 

Zum Ende des Fastenmonats Ramadan am 24. Juni

Fastenbrechen für Gewaltlosigkeit

IGFM: „Muslime in Deutschland sollten zeigen, dass sie keine heimliche Sympathie für Mörder haben“

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) ruft die Islamverbände in Deutschland dazu auf, zum Ende des Ramadan Kundgebungen gegen Islamismus und Gewalt im Namen des Islams zu organisieren. Nur die Muslime selbst könnten den gewaltbereiten Islamisten klar machen, dass sie keinen Rückhalt in der muslimischen Glaubensgemeinschaft hätten, erklärt IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin.

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Tag der Pressefreiheit // 03. Mai 2017

Presseerklärung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) zum Tag der Pressefreiheit

 

Türkischer Journalist Can Dündar ruft zu mehr Mut auf

IGFM: Der „totale Erdogan-Staat“ geht uns alle an!

Frankfurt am Main (2. Mai 2017)

Zum internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai wendet sich die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) gegen Desinteresse, Gewöhnung und Fatalismus gegenüber der „Diktatur auf türkischem Boden“. IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin erklärt: „Wir dürfen uns an die Journalistenverfolgung in der Türkei nicht gewöhnen. In einem Land, das uns so nahe steht, wird die Freiheit von Millionen Menschen erdrosselt. Ist ihre Freiheit weniger wert als unsere? Der ‚totale Erdogan-Staat‘ geht uns alle an!“

Can Dündar, der langjährige Chefredakteur der „Cumhuriyet“ – der bedeutendsten demokratischen Zeitung in der Türkei – rief zu mehr Zusammenarbeit und Mut auf. Gegenüber der IGFM appellierte er: „Als Journalist kann ich Ihnen sagen, dass wir mutige Journalisten und Menschenrechtler brauchen, die sich gegenseitig unterstützen, um die Angriffe auf Freiheit und Menschenrechte zu überwinden. Deswegen sollten wir noch viel mutiger sein, noch viel stärker auf einander zugehen, zusammenkommen, zusammenarbeiten und uns gegenseitig helfen“.

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IGFM // Große Sorgen um ethnische und religiöse Minderheiten – „Sündenböcke von morgen“

Pressemitteilung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)

 

„Ein Reich, ein Volk, ein Sultan“

Frankfurt am Main (18. April 2017)

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) erwartet eine weitere Verschärfung der Situation für die ethnischen und religiösen Minderheiten in der Türkei. Präsident Erdoğan habe für seine Ziele einen extremen türkischen Nationalismus angefacht und es geschafft, sich den gesamten Staatsapparat zu unterwerfen. „Erdoğan gefällt sich in der Pose des ‚Ein Reich, ein Volk, ein Sultan‘. Das ganze Land ist jetzt auf die Allmacht seiner Person zugeschnitten.“

„Es ist abzusehen, dass Erdoğan bei wirtschaftlichen oder anderen Problemen passende Sündenböcke und Blitzableiter suchen wird. Neben der konkurrierenden islamistischen Gülen-Bewegung werden es dieselben sein wie bisher: Die ethnischen und religiösen Minderheiten“, kritisiert IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin.

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Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) // „EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei stoppen!“

Pressemitteilung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)

 

Türkei // „EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei stoppen!“

IGFM kritisiert Desinteresse an „Machtergreifung“ Erdoğans

 

Bonn (1. April 2017)

Der Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Alexander Graf Lambsdorff (FDP), hat ein Ende der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei gefordert. Auf der Jahresversammlung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) forderte Lambsdorff „Weg vom Beitritt – hin zu einem pragmatischen Nachbarschaftsvertrag“. Die IGFM kritisiert, dass sich vor den Augen Deutschlands „Teile der finstersten Geschichte Europas“ wiederhole. Der „Machtergreifung“ Erdoğans begegne Deutschland mit völliger Teilnahmslosigkeit.

 

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IGFM // Erdoğans Nationalismus zerstört Vielvölkerstaat Türkei

Pressemitteilung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)

 

21. März: Nouruz // Erdoğans Nationalismus zerstört Vielvölkerstaat Türkei

IGFM: „Präsident will EU-Standards für Minderheitenrechte verhindern“

Frankfurt am Main (20. März 2017)

Am 21. März wird im gesamten iranischen Sprachraum das Neujahrsfest Nouruz gefeiert. Auch Kurdisch gehört zur Familie der iranischen Sprachen – anders als Türkisch. „Seit Jahrzehnten versuchen türkische Regierungen, die kurdische Minderheit mit rücksichtsloser Gewalt zu assimilieren. Türkische Behörden haben in der Vergangenheit hunderte Kurden verhaftet, nur weil sie das Neujahrsfest öffentlich feiern wollten“, kritisiert die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte. „Präsident Erdoğan facht für seine Ziele einen extremen türkischen Nationalismus an – dass gerade er die Unterdrückung der Minderheiten beenden und EU-Standards einführen könnte, ist Selbstbetrug“, beklagt IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin.

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IGFM: Islamisten missbrauchen systematisch Teenager für Anschläge

Pressemitteilung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) //Boko Haram bombt weiter – Selbstmordanschläge durch vier Mädchen

IGFM: Islamisten missbrauchen systematisch Teenager für Anschläge

Frankfurt/Main (15. März 2017)

Vier Mädchen im Teenageralter haben am Mittwochmorgen bei Selbstmordanschlägen im nordöstlichen Bundesstaat Borno sich selbst und zwei Passanten in den Tod gerissen. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, ereigneten sich die Explosionen in Usmannati und Alkunmi, in den Außenbezirken der Stadt Maiduguri, gegen 1.15 Uhr am frühen Morgen. Nach Angaben der Nigerian Civilian Joint Task Force wurde ein weiterer versuchter Selbstmordanschlag im Dorf Alkali, im Bezirk Muna nahe Maiduguri, vereitelt. Bei dieser Explosion sollen dennoch 16 Menschen verletzt worden sein. Unklar ist noch, ob es sich bei den Opfern um Christen oder Muslime handelt. Bis jetzt hat sich weder Boko Haram zu den Anschlägen bekannt, noch liegt eine offizielle Stellungnahme der nigerianischen Regierung vor.

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Der 10. Dezember ist der Tag der Menschenrechte

Dazu erklärt die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM):

 

10. Dezember: Tag der Menschenrechte

IGFM fordert glaubwürdige Menschenrechtspolitik der Bundesregierung

„Die Machthaber in Saudi-Arabien, der Türkei und der Islamischen Republik Iran können keine Partner Deutschlands sein.“

 

Frankfurt am Main (9. Dezember 2016)

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fordert die Bundesregierung auf, eine langfristig angelegte Menschenrechtspolitik zu verfolgen. So lange Menschenrechte nur ein Randgebiet in der Entwicklungszusammenarbeit bleiben, seien alle „Bekenntnisse zu Menschenrechten und Menschenwürde bloße Makulatur“. Der Internationale Tag der Menschenrechte sei ein hervorragender Anlass, die bisherigen Prioritäten zu überdenken, so die IGFM.

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„Writers in Prison Day“

Pressemitteilung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)

 

Iranische Autoren und Journalisten mit unverminderter Härte verfolgt

IGFM: Tauwetter durch wirtschaftliche Zusammenarbeit nicht in Sicht – Europa fehlt der Wille, die Einhaltung von Verträgen einzufordern

Frankfurt am Main – (14. November 2016)

Aus Anlass des international begangenen „Writers in Prison Day“ weist die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) darauf hin, dass die Verfolgung iranischer Autoren, Journalisten und Blogger mit unverminderter Härte anhält. Die wirtschaftliche und politische Annäherung an die Islamische Republik Iran hat zu „keiner noch so geringen Verbesserung der Menschenrechtslage geführt“, beklagt die IGFM. Die Hoffnung, dass sich ein „Wandel durch Annäherung“ quasi automatisch einstellen würde, sei reines Wunschdenken.

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Rückkehr christlicher Minderheiten ohne Europas Hilfe „utopisch“

Pressemitteilung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte

 

Internationaler Gebetstag für verfolgte Christen: 13. November 2016 / Rückkehr christlicher Minderheiten ohne Europas Hilfe „utopisch“

 

IGFM: „Islamischer Staat“ nur Symptom – Ursache der Gefährdung ist wachsender islamischer Fundamentalismus

Frankfurt am Main (10. November 2016)

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) appelliert an die deutsche Bundesregierung, „ihren gesamten Einfluss aktiv zu nutzen“, damit die Heimat orientalischer Christen und anderer Minderheiten nicht endgültig für Nichtmuslime unbe-wohnbar wird. Nach Einschätzung der IGFM ist eine mögliche Rückkehr geflohener Christen aus Syrien, dem Irak aber auch aus anderen Ländern wie z.B. Pakistan ohne massive Hilfe aus Europa eine „Utopie und reines Wunschdenken“.

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Presseerklärung der IGFM: Fluchtursachen und Asylmissbrauch bekämpfen

IGFM // 02. Oktober 2015

 

Das Asylrecht für tatsächlich politisch Verfolgte darf durch den Missbrauch nicht gefährdet werden.

Frankfurt am Main (2. Oktober 2015) – Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Frankfurt am Main begrüßt die gestern im Deutschen Bundestag in Erster Lesung beratenen Vorschläge der Fraktionen von CDU/CSU und SPD zur Bewältigung der Flüchtlingskrise.

Zum Schutz eines Grundrechts gehört nach Ansicht des IGFM-Vorsitzenden Edgar Lamm auch die Bekämpfung seines Missbrauchs. Deutschland erlebe zurzeit eine massenhafte, nahezu unkontrollierte und nicht gesteuerte Zuwanderung. Im Moment kämen an einzelnen Tagen zum Teil über 10.000 Flüchtlinge in Deutschland an. Würde sich dieser Trend fortsetzen wären dies in einem weiteren Jahr über dreieinhalb Millionen Flüchtlinge.

Die meisten Flüchtlinge und Migranten berufen sich dabei auf den Asylartikel des Grundgesetzes, obwohl sie zu einem großen Teil aus sicheren Drittstaaten kommen und keine politische Verfolgung erleiden. Die IGFM begrüßt daher insbesondere die Vorschläge der Regierungsfraktionen zur Beschleunigung der Asylverfahren, zur sofortigen Abschiebung abgelehnter Asylbewerber und zur Reduzierung von Geldleistungen an Asylbewerber. Am wichtigsten, so die IGFM, sei allerdings die Bekämpfung der Fluchtursachen in den Herkunftsländern der Flüchtlinge. Dazu gehörten humanitäre Hilfe und die Unterstützung der Flüchtlingslager im Nahen Osten.

(Quelle: Internationale Gesellschaft für Menschenrechte  / IGFM)