Messer-Angriff im Hamburger Supermarkt // Musik statt Worte

Hamburg-Barmbek // 28. Juli 2017

 

Hamburgs Bürgermeister Scholz nennt Messer-Angriff in Hamburg-Barmbek „einen bösartigen Anschlag“.

(Quelle: mopo.de/28084758)

 

Auch nach diesem Anschlag wiederhole ich mich, wenn auch nur ungern. Das einzige, was nach Anschlägen, Attacken und Verbrechen niemand braucht, sind die Mitleidsbekundungen seitens der Politik. Glaubwürdigkeit erreicht man nur durch verantwortungsvolle Politik. Auch im Fall von Barmbek, wo es sich um einen Täter mit Flüchtlingshintergrund, der wegen fehlender Papiere nicht abgeschoben werden konnte, handeln soll, zeigen sich die Folgen der desaströsen Politik.

 

Ich antworte den politisch Verantwortlichen und dem Täter mit einem Adagio für Hamburg // Messer, Machete & Cello

Hintergrund: Bereits im Islamic State Magazine: Rumiyah – Issue 2 rief der IS zum „totalen Krieg“ gegen alle Europäer auf, so durch Angriffe mit Messern. Dabei ist es den Opfern dieser Gewaltorgien völlig egal, ob der IS sich dazu bekennt, oder ein „Einzeltäter“ sich dazu „aufgerufen“ sieht.

 

 

(Für die Wiedergabe empfehle ich die Verwendung von Kopfhörern. Der Soundtrack wurde bewusst etwas leiser eingespielt. Die Feinheiten hört man jedoch nur ab einer gewissen Lautstärke.  Realisiert mit Garageband, Launchpad und Ableton Live)

 

 

Terroranschlag in London // IS reklamiert Anschlag für sich

Meine Antwort auf den Terroranschlag in London vom 22. März 2017:

 

 

Was die Bürger auch nach diesem Anschlag nicht brauchen: Die Betroffenheit derer, die nicht Teil der Lösung, sondern des Problems sind!

 

IS erklärt Christen in Ägypten den Krieg // Presseerklärung der IGFM (Internationale Gesellschaft für Menschenrechte)

Arabische Republik Ägypten // IS erklärt Christen in Ägypten den Krieg

 

IGFM: Vertreibungen und vier Morde an koptischen Christen in drei Wochen

Kairo/Frankfurt am Main (21. Februar 2017)

Der „Islamische Staat“ (IS) hat am Montag ein Drohvideo veröffentlicht, in dem er den Christen in Ägypten den Krieg erklärt. Nach Informationen der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) sind allein in den vergangenen drei Wochen im Nordsinai vier koptische Christen von radikalen Islamisten ermordet und eine unbekannte Zahl vertrieben worden.

Das 20 Minuten lange Video zeigt unter anderem den koptischen Papst, christliche Geschäftsleute und Priester. Der „Islamische Staat“ erklärt, dass ägyptische Christen nicht länger „Schutzbefohlene“ (Dhimmis), sondern „Ungläubige“ (Kufar) seien, da sie sich abfällig über den Islam geäußert hätten. Gott habe befohlen alle „Ungläubigen“ zu töten. Außerdem seien die Christen die stärksten Unterstützer des Regimes von Feldmarschall Abd al-Fattah al-Sisi. Der Terroranschlag an der Kathedrale von Kairo am 11. Dezember 2016 sei „nur ein Anfang“. Damals starben mindestens 25 Menschen, über 40 wurden teils schwer verletzt.

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Am 25. November 2016 ist Fidel Castro im Alter von 90 Jahren gestorben

Fidel Castro hielt am 17. April 1959 eine Rede vor der „American Society of Newspaper Editors“ und sagte:

 

„Das erste was Diktatoren tun, ist die freie Presse abzuschaffen und die Zensur einzuführen. Es gibt keinen Zweifel, dass die freie Presse der erste Feind der Diktaturen ist.“

(Quelle: http://gutezitate.com/zitat/242424)

 

Das ist eine erstaunliche Aussage, wenn man bedenkt, dass später in den sozialistischen Diktaturen gerade die Meinungsfreiheit den politischen Zielen zum Opfer fiel. Wer aber glaubt, die westliche Demokratien wären davor gefeit, wird aktuell eines besseren belehrt. So erinnert die EU-Resolution:

„Entschließung des Europäischen Parlaments vom 23. November 2016 zu dem Thema „Strategische Kommunikation der EU, um gegen sie gerichteter Propaganda von Dritten entgegenzuwirken“

in Teilen an die Zeiten des Kalten Krieges, wo es eben gerade die sozialistischen Staaten waren, die sich der Termini wie Propaganda und Kriegstreiberei bedienten. Heute spricht man auch von hybrider Kriegsführung. In der Resolution werden russische Medien wie RT und Sputniknews explizit erwähnt. Da in den folgenden Abschnitten auf den IS (Daesh) eingegangen wird, entsteht der Eindruck einer Gleichstellung, die unverantwortlich ist. Dass die westliche Welt heute in das Fahrwasser überwunden geglaubter Denkmuster gerät, ist für die Meinungsfreiheit und die Menschenrechte ein bedenkliches Signal. Auf die oben erwähnte Resolution werde ich in einem meiner nächsten Beiträge eingehen.

(Quelle der Resolution: http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+TA+P8-TA-2016-0441+0+DOC+XML+V0//DE&language=DE)

Terroranschlag in Nizza fordert zahllose Opfer / Requiem für Nizza / 14. Juli 2016

Kurzkommentar…

 

Während in Deutschland Kritiker mit immer subtilerer Methodik zum Schweigen gebracht werden sollen, beweist der Anschlag in Frankreich erneut die Notwendigkeit offener Diskussionen zu den gesellschaftlichen Themen unserer Zeit. Nicht die Kritiker sind das Problem, sondern die Handlungsunfähigkeit oder -unwilligkeit der politischen „Eliten“.

Der Anschlag am Französischen Nationalfeiertag ist auch ein Angriff auf die freiheitlichen Werte Europas, denn der mit ihm verbundene Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 wurde nicht nur zum Symbol für die französische Revolution, sondern auch für die Veränderungen in Europa im Sinne von Freiheit und Aufklärung.

François Hollande hatte gerade angekündigt, dass der Ausnahmezustand zum 26. Juli aufgehoben werde. Nach dem Anschlag wird dieser nun um drei Monate verlängert.

Nach den Anschlägen kommt in schöner Regelmäßigkeit die Zeit der Phrasomaten. Das macht das Ganze noch unerträglicher.

 

Requiem für Nizza / 15.07.2016 // Realisiert mit SampleTank/Miroslav Philharmonik Mobile Edition

 

Siehe auch:

R+V-Studie „Die Ängste der Deutschen 2016“
Wenn sich politische Systeme immer ähnlicher werden
Terroranschläge in Brüssel // 22. März 2016
Meinung zum Terror in Paris von Ayaan Hirsi Ali in der Zeitung „Die Welt“

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Neue Erkenntnisse zum Terrorismus? Mitnichten!

Bundeskanzlerin Merkel auf einer CDU-Wahlkampfveranstaltung in Mecklenburg-Vorpommern am 11.07.2016:

 

Zitat:

„Wir spüren plötzlich, dass zwischen uns und Syrien eine ganz enge Verbindung ist, weil es eine Reihe von Terroristen gibt, die sind in Europa aufgewachsen, auch in Deutschland, werden dann in Syrien ausgebildet, kommen zum Teil wieder zurück, zum Teil wurde sogar die Flüchtlingsbewegung genutzt um dort Terroristen mit einzuschleusen ….“

(Quelle: RT RUPTLY, youtube.com/watch?v=lggvQtvKo7M)

 

Es ist Wahlkampf. Und deshalb zeigt das oben genannte Beispiel keine neuen Erkenntnisse oder Einsichten, sondern eben nur Wahlkampf. Eine Strategie zur Beendigung der Fehler der Vergangenheit we auch Selbstkritik lässt die Kanzlerin nicht erkennen.
Auf Fragen zu Schleusungen durch den IS hatte ich auf diesem Blog bereits am 22. Mai 2015 hingewiesen.

Siehe: Eine Veröffentlichung der BBC wirft Fragen auf // 22. Mai 2015

und: Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Sellering (SPD) zur Flüchtlingspolitik

Zitat zum Sonntag // 10. April 2016

n-tv vom Sonntag, 10. April 2016:
„Verfassungsschutz: Haben IS unterschätzt“

 

„Der Begriff ‚Terror‘ verniedlicht deshalb den IS. Wir haben es vielmehr mit einer kriegerischen Auseinandersetzung zu tun.“

(Quelle: n-tv vom Sonntag, 10. April 2016 / Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen)

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Aprilscherz, Propaganda oder einfach nur unerträgliche Wahrheit? // 01. April 2016

Ein schwerwiegender Vorwurf… Nach Angaben des UN-Gesandten Russlands, Witali Tschurkin, versorgt die Türkei den IS mit Waffen. 

 

Die weltweite politische Entwicklung ist selbst für den geschulten Beobachter kaum noch nachvollziehbar. Die Aktivitäten von Regierungen, Geheimdiensten, NGOs und leider auch vieler Medien entziehen sich jeglicher Transparenz. So verschwimmen auch in der Flüchtlingsthematik zunehmend die Konturen – Ursache und Wirkung tauschen permanent die Rollen. Belegbare Fakten werden zur Rarität. So sollte die nachfolgende Aussage des UN-Gesandten Russlands Anlass einer Analyse der Vorwürfe sein. Die neuen Vereinbarungen der EU mit der Türkei in der Flüchtlingspolitik verlieren sonst schnell an Glaubwürdigkeit – sofern sie diese jemals hatten.

RT DEUTSCH schreibt:

„Die Russische Föderation hat dem UN-Sicherheitsrat Unterlagen vorgelegt, die aufzeigen, wie die Türkei den sogenannten „Islamischen Staat“ (IS) mit Waffen und militärischem Gerät versorgt. Laut Aussagen des UN-Gesandten Russlands, Witali Tschurkin, beaufsichtigt der türkische Geheimdienst MIT die Lieferungen an den IS.“

(Quelle: RT DEUTSCH, 1.04.2016 • 18:33 Uhr)

Unglaubliches wird immer häufiger wahr. Das US-Magazin „Time“ ernennt die Bundeskanzlerin zur Person des Jahres 2015

Bundeskanzlerin wurde vom US-Magazin „Time“ zur Person des Jahres ernannt.

 

In der Begründung dazu heißt es u.a.: „Die Tochter eines Pfarrers setzte Barmherzigkeit wie eine Waffe ein“. „Time“ spricht von der „Kanzlerin der freien Welt“.
Als Autor diese Blogs möchte ich mir erlauben, sprachlos zu sein, und füge dem Kurzkommentar etwas zur Barmherzigkeit für politisch Verfolgte und Flüchtlinge der ehem. DDR an (siehe angefügten Link).

Meiner Meinung enthalten möchte ich mich auch zur Wahl der Ränge zwei und drei – auf Platz zwei landete IS-Chef Abu Bakr al-Baghdadi und auf Platz drei Donald Trump.

Eine Frage stellt sich noch zu Donald Trump: Auf einer Wahlkampf-Veranstaltung in South Carolina forderte er eine „komplette Schließung des Landes für Muslime“.
(Quelle: tagesschau.de, 08. Dezember 2015)

Während sich im „Europa ohne Grenzen“ unkontrolliert Menschen bewegen können und es keine Sicherung der Außengrenzen gibt, kommt von Übersee Beifall. Gleichzeitig nimmt Donald Trump für die USA in Anspruch, nicht nur die Grenzen zu kontrollieren, sondern Muslime an der Einreise hindern zu wollen.

„Honi soit qui mal y pense“ (Anm. 01). Verkehrte Welt, aber nicht mehr meine!

 

Link: Veranstaltung der CDU: „25 Jahre nach dem Mauerfall: Wie erinnern wir?“ // Beitrag vom 09. November 2014

Anm. 01: Umgangssprachliche Übersetzung: „Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.“

Zwei Fluchten über Bulgarien, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

1978: Flucht von Christian R. (†) vereitelt // 2015: Mutmaßliche IS-Kämpfer in Bulgarien verhaftet

 

Politik und Medien lassen nichts unversucht, um die Fluchten von DDR-Bürgern (so 1989 über Ungarn) zu instrumentalisieren, wenn es um die aktuelle Flüchtlingsdebatte geht. Diese „Gleichstellung“ verletzt die Gefühle ehemaliger politischer Flüchtlinge der DDR  schon deshalb, weil es sich derzeit mehrheitlich nicht um politisch Verfolgte oder um Menschen aus Kriegsgebieten handelt, sondern um Menschen, die aus wirtschaftlicher Not und/oder anderen Beweggründen ihre Heimat verlassen.

Fallbeispiel 1 – 1978: Flucht von Christian R. †

Im Jahr 1978 versuchte Christian R., Mitarbeiter des Fernsehens der DDR, über Bulgarien in den Westen zu flüchten. Die Flucht wurde vereitelt. Wir waren eng befreundet. Von seinen Fluchtabsichten wusste ich nichts. Oft waren wir in Begleitung seiner Freundin unterwegs. Eine Verbindung seiner Freundin zur Staatssicherheit der DDR kann nicht ausgeschlossen werden.

Aus einer vorliegenden Karteikarte geht hervor: „R. Christian geb, xx.yy.53 wurde am 4.8.1978 in Bulgarien verhaftet. Das StG Berlin verurteilte ihn nach §§ 213(1),159,161 zu 1,10 Jahren. Berufung: 15.12.78…“

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